218 Sante Servatien Leben. Vd. U 433 f., 493.
fi ift gar undernaeiget.G. 77,10 f. got hat wol erzaeiget,
daz niemen des gedenchen darf,
feit fi ir rehten maeifter verwarf, 1910
5 daz dehaein bifchof da fitze.
ez waeren auch unwitze,
der ez fürbaz verfuochte."
fi baten got, daz er geruochte,l43Sp.b in einen maeifter geben, 1915
io der ze chriftenlichem leben
feiniu fchaf chunde gewaeiden.G. 77,13f. dar zuo wart ein herre befchaeiden,
der hiez Agricolaus.
daz chüdet buochifchen fus: 1920
is der den acher bouwet.
dem wart dar zuo getrouwet,
daz er gotes bouman waere.G.78,if. den enphiengen Maftriehtaere
mit frölichem antvange. 1925
20 ez was geraten lange,
daz man daz bistuom dar laeite.
daz gotes wort er in faeite,
ze gote er ir hertze wacte.G. 78,4 f. fante Seruatium er fein münfter dacte. 1930
25 G. 79, l f. Do nach dem der aeinlöfte bifchof verfchiet,
diu phafhaeit unde daz gedigene riet
ouf einen herren wol geborn,
der hiez Munolf. do der wart erchorn,
vil wol phlegeter feiner phlege: 1935
30 1917 Seine 1920 chiut 1924 Machftriehtaere 1929 got 1931 einlSfte
1932 daz gedigen 1934 Mulof 1935 pflegt er; phelege
1919 Wenn Vd. II 461 und 479 die Form Agricolus aufweist, so braudit darausnidit auf eine bessere Handschrift der Gesta oder der Bearbeitung T geschlossenzu werden, sondern Vd. hielt sidi an die Maastriediter Tradition; nach dieser hieß35 der Bischof Agricolus, siehe oben 77,38f. 1920 chüdet ist die malidi richtige Formvon choden (siehe Anm. zu Vers 60). Das Metrum und die Melodie verlangen einezweisilbige Form. Die entsprechenden einsilbigen sind chüt (chut geschrieben) undchiut (durch Ersatzdehnung [chüdt] oder Kontraktion [chüit] gelängtes ü?).