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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
Entstehung
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210
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210 Sante Servatien Leben. Vd. 13144 f.

die feie namen fi ce fich. 1655

G. 61,18f. ir vreude diu was grözlich.

fi freuten fich groze,

do fi mit ir housgenoze,5 fuoren gegen der himelporte:

von den lüften man daz horte. 1660

G. 61,12f. do louhte der haeilige leichnam,

fwie der gaeist da von wsre, alfam

rofen unde liligen glantz,10 fo fi niuwe fint unde ir varwe ift gantz.

ü. 61,16f. bezzer fmach was do auch, 1665

denne mirre oder weirauch

oder balfem müge bringen:

got ertin mit folchen dingen.15 groz waren diu gotes wunder,

dennoch tete got aeinez darunder, 1670

des diu werlt ift ungewon:G. 61,14 f. die engel brahten im ein überdon,

der wart im von gote gefant,20 da man den leichnamen einwant.

wer in worhte, ninder ich daz las, 1675

wan daz asine, daz er was

von edelen feiden geweben.

daz was ein zaäichen, daz im waäre gegeben25 ze den himelifchen chören genozfchaft.

G. 62,5f. daz lantvolc zoch dar herhaft: 1680

ir fiechtuomes wart in allen da rat.

got was felbe ir arzat

durch feines troutes willen.30 die tivel muofen füllen

1663 lilien 1665 do H] da 1666 waeirouch 1667 halfen 1670 tet 1673 gotgefant 1674 ein-] in- 1677 faeiden 1678 geben 1680 zoch 1682 arzt

7655 Vd. 13144 doe he voer te himelrike, die feie, die des werdich was. 1663 Diestraditionelle Bild ist wohl durdi die Lücke nadimazG.61,13 veranlaßt. 1677 G. 61,1435 sericum, siehe L. Diefenbadi, Gl. lat.-germ. 529c sericum s. laken (110, 132) van s.gemacht (68). 1680 Vielleicht ist haeithaft, d. h. in geistlicher Weise, in Prozession,zu lesen, vgl. Vers 460. 1684 Vd. 13196 rafende ende douve ... got hen her ge-fonde gaf.