200 Sante Servatien Leben. Vd. I 1950 f.
G. 52,8f. fante Peters rede do ende nam,
der im feite, daz im die Hiune
folden chomen ce gefiune,
unde dar nach von im fchaäiden. 1365
5 auch gelerter den haeiden,
daz er aeinen got bechande.
Seruacius fuor ce lande:
nach eren warter lazen.G. 52,10 f. do er chom ze Alfazen 1370
10 — von grozer müede was er laz —
unde als er do nider gefaz,
vil fere in dürften began.
der vil haeilige man
niht umbe fich gefach 1375
15 weder brunnen noch bach
noch dehaeiner flahte fluot.
hin ze dem cherter feinen muot,
von des feiten in feiner marter groz
wazzer unde bluot floz: 1380
20 in feinem namen er ein chriuce tete.
do fpranch ein brunne fa ce ftetel36Sp.b ouz der dürren molten,
wan feiniu zaeichen folten
in dem lande auch werden chunt. 1385
25 G. 53,1 f. da wart ein frauwe alreft gefunt,
die der fiechtuom lange twelte.
1363 hvne 1364 gefvne 1367 einen 1369 wart erlazen 1370 zeolfazzen1375 fach 1376 brunne 1379 site H 1381 tet 1382 ftet
setzen. Ebenso verhält es sich mit dem Plural quatnen, der lautgesetzlich bei30 unserem Dichter chömen lautet und im Versinnern ungeniert gebraucht wird, da-gegen im Reim nie vorkommt. Gleiches gilt von chöme/quajme und chömen/quaemen. In Veldeckes Servatius kommt der Reimtypus -amen 30mal vor und nureinmal, II 2158, steht quämen nicht im Reim. Der Reimtypus -äme (hd. -aeme)findet sich viermal und enthält immer quame. Vgl. E. Schröder, Einl. zur Kaiser-35 chronik S. 52f.; Zwierzina, Festgabe f. Heinzel (Halle 1900) S. 500 f.; ZfdA. 44,87f.;C. von Kraus zu Reinbot von Dürne 2202, ferner Anm. zu Vers 60 oben und 1920 unten.1370 Vd. 12040 van moedheit gienc he fitten. 1379 Vd. 12058f. ut dinre heiigerfiden vloet ons water ende bloet. 1387 Haupt schreibt quelte, was nach der Anm.zu Vers 60 einen malich unreinen Reim geben würde. Das Perfektum feite ist bloß