Vd. 1 1866f. • Sante Servatlen Leben. ] 99
mit dem andern er im fchate bar.
der böte daz widerbrahte.G. 51,19f. diu haeidenfchaft do gedahte
fchauwen diu wunder.
do wart der bifchof munder 1340 5
von der menige, diu dar zuo dranc.
der are do gegen den lüften fwanc.Do daz zaeichen ergie,
diu haeidenfchaft den herren liel36Sp.a ouz dem gebende fwaere. 1345 10
G. 52,1 f. waz er chunde unde wer er waere
unde an welchen got er baste,
daz er in daz chunt taete,
daz wart ein ellicher ruof.
er fprach: „ an den, der himel und erde gefchuof." 1350 15
do fprachen fi algemaäine,
daz der got alterfeeine
folchiu zasichen getuon maehte,G. 52,4 der den feinen in der naehte
louhte, als bei der sunnen. 1355 20
angeft fi gewunnen,
daz ez got an in raeche.G. 52,6f. in nam an fein gefpraeche,
der da fürste was über die haeiden,
als im vor was befchaeiden, 1360 25
e daz er zuo den haeidenen quam.
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1336 anderm; fchat 1341 menigiv 1342 do auch vor fwanc 1348 im1353 folchiu] feine; getuon /, machte 1354 nahte 1359 fvrft 1361 haeiden
1353 Die Ergänzung von getuon verlangt die Versmelodie und der Sinn. DieG. geben für die Stelle keine Richtung an. Der Dativ von naht kommt nur nodieinmal im Reim, 3036, vor und lautet naehte. Das Perf. von machen lautet immermachete: 416, 552, 1036, 1276. 1484, 1898, 2150, 2388, 2588, 2838, 3304, 3418; auchdas spricht gegen mähte (= fecit). 1361 Die Form quam, die durch den Reim aufnam gesichert ist, gehört nicht der Ma. unseres Dichters an. Seine maliche Form'st chom. Sie ist nie im Reim belegt, steht aber im Versinnern. Der Reim quam: 35nam stammt aus Veldecke. In Veldedtes Servatius reimt quam 72mal. 15mal aufnam, 26mal auf vernam, lmal auf genam und 2mal auf benam. Daß für denbayerischen Dichter der Wandel kwa > cho bestand, beweist der Reim 1072 chorter(quarter): worter. Der Verfasser hat also vermieden, chom / quam in den Reim zu