198 Sante Servatien Leben. Vd. 11828f.
ze feiner gebürte, als do veriahen
die Betlehaemifchen hirten.
got woldin da mit wirten: 1310
G. 51,4 f. im wart von himel ein lieht gegeben.5 do daz die wahtaere fahen obe im fweben,
ir gemüete begunde verzagen.G. 51, 7f. eine eilte hin ze hove lagen,
wie da ein lieht waere enbrunnen. 1315
fo warter hin für gewunnen.10 ir rede diu wart manicflaht.
sumelich taeil in anevaht
unde fich fere wider in funden.
do fi umbe in alfo ftuonden, 1320
do begunder als ein flamme glohen.15 fo gelac der haeidene rohen:
daz maeifte taeil begundin loben.
do wart diu rede ouf gefchoben:
ze den tifchen fi fazen. 1325
G. 51,14 f. do die fürften geazen,20 do wart der bifchof befant.
der böte in flafunde vant.
von im waren die in folden bewarn.
obe im vanter einen am, 1330
des fchöne was feltfaene:25 er was in dem wane
entfant von gote: ze gemache
mit seinem vetache
traeiber im den luft dar, 1335
1309 betlamifchen 1310 wolde in 1312 ob 1314 ilte 1317 rnanic volt30 1318 fvmlich 1322 hsiden 1323 begunde in 1329 die H] die. die; in] fin H;bewarn] warn H 1330 ob 1331 feltfaeme 1333 Im fant got 1334 einem
1329 Vgl. G. 51,13 servandum; das Folgende hat wegen der unklaren Angabender G. über das Lokal sowohl Veldecke wie dem Verfasser unseres GediditesSchwierigkeiten bereitet. Beide verfahren selbständig. 1332 f. Haupt schreibt für35 in dem wane, im in warne und verweist auf das Otfridische in wani; mhd. ist aberin wsne nicht zu belegen; 1333 ist von wohl eine riditige Ergänzung Haupts, da-gegen lese ich für Im fant lieber entfant, als mit Haupt gefant. Sonst braucht vonder Handschrift nicht abgegangen zu werden. Auf dem Vers 1332 liegt ein ethischerAkzent, nach gote Vers 1333 eine Pause; Vers 1331132 assonieren.