Druckschrift 
Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
197
Einzelbild herunterladen
 

Vd. 11757f.; 1797f. Sante Servatien Leben. 197

vil gewaltic machete. 1275

der bifchof do erwachete.

got er loben begunde,

fo er aller belle chunde.G. 50,4f. Nach der götlichen fihte 5

Seruatius fich rihte 1280

mit der botefchefte haaim.G. 49,18f. under diu ftiften grozen maein

die Hiunen mortgeite.

diu reiche dolten weite 10

von in ungehiuren fwant. 1285

ze Rome vuoren fi in daz lant

unde wuoften auch diu ende.

der bifchof eilende

wolte haeim eilen. is

G. 50,9f. do gefchach im, als auch weilen 1290

Paulo nach feiner bechere.

do der böte here

in den driten himel wart genomen,

dar nach muofer diche chomen, 20

da er mserterliche not gewan. 1295

G. 50,11 f. Servacius der guote man

was unvil von Rome gefchasiden,

e daz er under die haeiden

von gefchihte chom gegangen. 25

der bifchof wart gevangen 1300

von den ungetauften.

man ftiezin unde rauften

unde bantin nach vil herten flegen.

dar nach hiez man in legen 30

in vil ftrenge huote. 1305

G. 51,1 f. do niute got der guote135 Sp.t> diu zaeichen, diu hie vor gefchahen

1275 machte 1276 erwachte 1281 botfchefte 1283 hvnen mortgite 1284 Die1286 waren fl 1289 Wolt; ilen 1295 maerterlich 1296 gut 1297 Rome H] im 35

1276f. Der Verfasser erinnert sich, daß er 1156 f. entsprediend G. 44,6f. erzählthatte, wie St. Servatius eingeschlafen war. Die G. bringen einen solchen Hinweis nicht.