196 Sante Servatien Leben. Vd. 1 1710; 1734 f.
die botefchaft bringeft,
fo ergetiz als du gedingeft: 1250
dein arbaeit nimet ein ende;
du verft ouz difem eilende5 zuo der ewigen vreude,
da du von gotes befcheude
immer wunne folt haben. 1255
G. 46,16f. du wirft ce Tungern niht begraben:
ze Maftriehte ift dein legerftat;io wände dein hertze lange hat
gegert, daz dein gebaaine da belibe."G.47,9 einen flüzzel gaber im ze gibe, 1260
der noch ze Maftriehte ift.
ane mennefchlichen lift15 ift er ouz filber geflagen.
G. 47,5f. dar nach begunder im fagen,
wie der haeidene toben 1265
durch fein gebet waere ouf gefchoben,
untz er in difem leibe fchine.20 fo er aber chöme dort hine
135 Sp. a und ze dem himelreiche würde braht,
fwer denne mit rehter andaht 1270
gerte feiner underdige,
daz den got nimmer verzige,25 ern vernaeme feine chlage,
unt daz ern an dem iüngiften tage
1249 botfchaft 1251 nimt 1253 vrivde 1254 von H] vor 1257 maftriecht
1259 gebaein da beleihe 1261 maftriecht 1262 menfchlichen 1263 giflagen
1264 begunde er 1265 haeiden 1266 waer 1267 lfbe fchin 1268 chom; hin30 1269 und / 1271 vnder gedige 1274 er in; iungistem
1260 f. Die näheren Angaben über den Schlüssel finden sich nicht in G, sondernstammen aus Vd. 1 1738 f. einen flotel gaf he hem in die hant van filver, di feltfanewas. den behielt fente Servas feinen likteiken end gemerke, van himelfken gewerke,dat nieman folken enfach, noch nieman gewerken enmach met mennefcliken (innen35 und II 2791 Sent Peter, die dar was gefant, den flotel gaf he hon in die hant, datnieman alfolken ie fach, noch menfke gewerken enmach van fo gedanen werke,dien hevet noch fine kerke ze liteiken ende te trotte; vgl. darüber die Einleitung.Man beachte, daß der Verfasser über die rechtliche und politische Bedeutung derSchlüsselübergabe mit Stillschweigen hinweggeht; siehe noch unten zu 1533f., 2223f.