Vd. 1 810f. Sante Servatien Leben. \ 75
lac feltfaener lifte vil. 595
diu bilde waren ein augenfpil,
diu da waren geworht ein.G. 18,2 hantfchuohe unde vingerlein
gar erweit waren. 5
G. 18,1 einen ftap truoger claren 600
gedraet von helfenbaeine.
dar inne lac gefteine
in roten golttrophen,
unde obe den chnophen 10
bran geftaeine als ein gluot. 605
der bifchof milte unde guot
wart do für gefüeret.G. 18,7f. diu fchrift niender rüeret,
feit dehaein bifchof wefen begunde, 15
daz ie iemen feinen geleichen erfunde. 610
Do Seruatius befaz den ftuol,G. 26,19 f. do ftiften ungehiuren wuol
die grozen irraere.
fi waren vil gewaere, 20
wie fi gemifchten ir vergift 615
in die haeiligen fchrift,
diu fo wol was anebraht.
ez was ot ir andaht,
wie fi den glauben zarten 2s
595 feltfaemer 596 bilde H] bediv 601 helfembaeine 603 goltrophen 605 ge-flasin 610 geleich 611 ft§l 612 vngehivre dol, Besserung von H. 619 ge-lovben
oder die vittae, für die bei Diefenbach im Nov. Gl. 384 a walken und in den PariserV' r gHglossen, E. Steinmeyer, And. Gl. 11698, 47, Uasuualco erscheint, walcharte wird 30nicht von walgen .wälzen, rollen" zu trennen sein. Das ch kann für gh, gk und fürck stehen. Eine Zusammensetzung mit -hart ist mir nicht wahrscheinlich. Zu ver-gleichen ist noch wakhart im Ekkenlied 166, 7. Auf den Siegeln Alberts von Freisingsind die fasciae deutlich zu sehen. Die Mitren Ottos I. und Gerolds weisen keine<*"/■ Albert trägt übrigens die cornua auf den Schläfen. 604 Wahrscheinlich ist 35dem chnopfe mit Assonanz zu lesen. Denn das bischöfliche pedum zerfällt in dreiTeile: 1. die canna, 2. den nodus und 3. die curvatura. obe den chnopfen bedeutet-in der curvatura"; vgl. Book 2,223. 608 diu fchrift, nicht etwa die Gesta, sondern•keine schriftliche Aufzeichnung berichtet".