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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
Entstehung
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165
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Vd. 1 576 f. Sante Servatien Leben. 155

der engel von himele flasif.den herren er do begraeif; 400

G. 16,9 f. er rihten ouf leife

unde fuorte den herren greife

mit grozer zühte fchone 5

ane den ftuol frone.

den gewalt er im von gote gap; 405

daz vingerlein unde den ftap

gab im der engel an die hant,

als er ez ouf dem alter vant, 10

da ez fiben iar was gelegen.

fein getorfte niemen phlegen: 410

den ban fi widerfazen,

da fi Valentinus inne hete lazen.

Der fent was ceftöret. 15

fi douhte ungehöret

daz wunder, daz got machete, 415

ir muot ze gote wachete,daz er fich erbarmete;G. 16,11 f. ir chraft in vorhten armete. 20

groz was ir angeft,

untze der engel langeft 420

da warp under ir gefiune.G. 16,14 vil aengeftlich geriune

hete dirre ze deme. 25

ir dehaeiner weffe aber weine

er folde getrouwen. 425

ir fünde fi rouwen.

fi ahten lützel ouf daz leben,

untz fi da fahen obe in fweben 30

399 himel Wm 400 do /. Wm 401 rihte in Wm 402 mit herren bricht m ab403 zucht 404 an dem 405 got 412 het 413 fent] fen 415 machte 416 gotwachte 417 erbarmte 418 armte 423 Hete dirre dirre ze dem 424 wem425 getröwen 426 fiv 428 ob

406 Vom vingerlein steht nichts in G. noch oben Vers 222 f. noch bei Vd.; vgl. 35Vd. 1 585 bufcopftaf: gaf. 413 schreibt Haupt fenen für das verderbte fen derHandschrift; das ist sinnlos, fent » Concil" findet sich noch Vers 992.