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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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162
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162 Sante Servatien Leben. Vd.l390f.

lac in feiner taugen. 320

mit im er reden begunde

von munde ze munde:

ze Tungern hiez er in varn.s er fprach: er folde da bewarn

den ftuol unde des gerihtes phlegen. 325

harte erchom der gotes degen:

dar zuo douhter fich ze fwach.

der engel ftsetichlichen iach,io ez waere vor gote gehandelet.

do wart fein muot verwandelet. 330

er eilte gote gehorfamen.Q. 14,19 ze diu, daz er den framen,

defte minner envorhte,15 got ein niuwez zasichen worhte.

er entwalte niht langer: 335

G. 15,4f. der gaeift von dem fwanger

Maria wart, diu raeine maget,G. 15,7f. und der auch lerte, als uns ift gefaget,20 die zwelfpoten alle zungen,

der begunde den herren ftungen. 340

der engel lerte in da,

biz man geruorte die bra,

daz er chunde befchaeiden25 die fprache aller haeiden,

diu im was ungewizzen, 345

als er fich ir hete gevlizzen.

do er wort begunde merchen,

den herren begunde erfterchen30 diu genade, diu im zuo vloz:

er was der zwelfpoten genoz 350

324 folt 329 got 331 ilte got 337 reine 344 mit aller setzt das Bruchstück mein 346 ir H] ie W, f. m 348 begund W, ilerchen m 349 vloz 350 genoz

326 Vd. I 423: Der heiige godes (degen ergänzt) ... ein deil ontfach he't on-35 gemac. . . 347 f. Vd. 1710f. dat (nämlich das Sprachenwunder bei den Aposteln)dede got in den worden, dat man mochte merken, dat he fe wolde gefterken endehe's wale geweldich was, dat he den goeden fente Servas dede die felve genade.