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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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161
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Vd.I377f. Sante Serratien Leben. 161

gezogen nie fo fchöner man.G. 14,2f. fein antlütze als ein rofe bran. 290

ez douhte niht maenleich,

einem engel was er geleich,

doch er iezuo waere greife. s

elliu fein weife

vil wol unwandelbare was. 295

als diu härtere durch daz glas

gleitet von der funnen,

fo mohte man erchunnen io

feine tugende, der er phlac:

chiufche unde rajine under feinen bruften lac. 300G. 14,9f. Do diu gotes güete

von grozer widermüete

Tungern wolte enbinden, is

do erftateter den gefinden

ir arbseiten mit vollen. 305

ezn lebete fo unbewollen

nie dehasin irdifcher leichname

unde der gotes willen fame 20

vleizic ie gewürde,

fo Seruatius, der die bürde 310

nach gotes willen folde tragen.G. H, 13f. do der herre in feinen tagen

vil arbaeite hete erliten 25

unde wände, er hete fo wol geftriten,

daz er nemen folde feinen Ion 315

in der himelifchen Syon,

diu da duldet dehajin masin,G. 14,16f. der gotes engel im erfchaein, 30

122 Sp.b da er mit nazzen äugen

291 douchte; maenl<ch 292 gelcich 296 haeiter; durch Hj funne durch298 mocht 299 Sein tugent 300 chivfch. vnt rein . v. fein b 302 grozzen widermvte 303 wolt 306 lebt 309 vlaeizic; wurde 313 het 314 het 317 Die;dulte d. masine gebessert von H 318 erfchseine 35

316 f. Vgl. himml. Jer. Diemer 364,8f.; Waag 127 diu buric nehein meli (wohlmein zu lesen) dolet. Siehe C. v. Kraus, Gedidite des 12. Jahrhunderts S. IX.

Wilhelm S. Servatius \\