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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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160
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160 Sante Servatien Leben. Vd.l279f.

wie Nycolaus der haeilige 255

feiner amme fpünne verzige

in der wochen zwene tage.

von fante Seruatio ich iu fage5 daz er fein willechlichen enbar

die wochen etefwenne gar. 260

fo zierete got feine iugent.

dar nach wart fein fchöne unde fein tugent

gote unt der werlde lobefam.io G. 13,6 f. den weifen iüngelinch gezam

daz er vriunt unde erbe vloch. 265

gegen Jerufalem er zoch.G. 13,13 von hertzen minneter die ftat,

da uns got offenote daz phat,15 daz uns Adam vervalte,

da er umbe die fchulde alte 270

an dem chriuce hangete.G. 13,14 f. ze beten in da gelangete,

da ftuonden feine füeze;20 manic gebet raeine unde füeze

teter, da er wart begraben. 275

dehaein girde wolter haben,

wan in den himelifchen fal.

do fein michel haäilichaäit erfchal,25 der er phlac ie gedeihte,

G. 13,15f. ze briefter man in weihte: 280

l22Sp.a daz dulter ungerne.

do muofe diu lucerne

die chriftenhaeit erliuhten.30 phlancen unde fiuhten

vil manic herce er folte, 285

mit den got gelten wolte

die engel abtrünnen.

ez enwart bei weibes fpünnen

35 260 etfwenne 261 zieret got fein 263 Got; werlt 272 beten H] beiten

273 da] da da = da do H 274 reine 275 da er 279 gediente 281 dulte er282 Du mus 283 erliuhten H] livehten 286 gelteten 287 engeb