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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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159
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Vd.I199f. Sante Servatien Leben. 159

G. 12,7 f. do mit dem tode ftrenge

fein vorvar die werlt begap,do hiez er den bifchofftap

legen ouf fante Marien alter, 225

diu nach vinfter manicvalter 5

ewigiu maget getruocden, der uns mit feinem pluote getwuocunde uns die himelporte entfloz.des bifchofes haeilichaait was groz, 230

Valentinus was fein name. 10

mit banne unde mit vermaeinfamemacheter die rede vefte,daz den ftap an fronerefte

dehaein bifchof naetne, 235

wan der dem ftuole zaeme, 1 5

untz man den fünde,der mit gotes urchündeunde mit feiner wal da wasre.alfo ituont daz biftuom laere 240

Oben iar unde weifelos, 2°

daz ez feines maeifters gebot nie verchos.121 Sp.>> Der ftuol ftuont beraubet,diu lider ane haubet.

groz was ir chlage unde ir charn. 245

in was daz hseilige barn 25

Seruatius von gote erchorn.G. 12,21 f. von Armenia wafer geborn,von chünichlichem bluote.

in vil haeiliger huote 250

heter behüetet fein leben. 30

von des hseiligen gaeiftes fiben gebenwarter nie gefunderet.G. 13,3 f. genuoge von rehte wunderet,

227 Ewige 231 nam 232 vermaeinfam 241 weiflos 245 karn 247 got251 behut 252 geben 11] leben 253/254 gefundert: wundert 35

248 Der Verfasser geht über die kirchlich nidit beglaubigte Genealogie desHeiligen mit Stillschweigen hinweg. Das allein spricht gegen die Behauptungenin G. 24, 7f.; siehe aber Vers 2217.