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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
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158
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158 Sante Servatien Leben.

mit vaften unde mit riuwen.G. 9,12f. manigen gotes fal niuwen

ftifte Maternus in der ftat

unde weifte flu alle an daz phat 190

5 gegen der himelporte

mit dem gotes worte.

Do die mit manigem maeile waren beftoben

got aeinmuotich begunden loben

und feine güete befunden, 195

io eines biftuomes fi begunden.

G. 10,12f. den ftuol redelich befaz

Maternus, ein erweltez vaz,

und rihtin untz an feinen tot.

feiner lere er guotiu bilde bot: 200

is fein gedanc ftuont aller hin ze gote.

die chriftenhasit er veftenote

mit feiner füezen lere. \

ze riuwe und ze bechere121 Sp." zocher die haeidenifchen diet. 205

20 do der gotes böte gefchiet

ouz difem eilende k

zuo der ewigen mende,

nach im chomen bifchove sehte,

von den ich wol fagen mashte 210

25 vil haeilichaeite befunder.

nu irrent mich diu wunder,

diu mit fante Seruatio got tete,G. iL 6 der der zehende wart ze der ftete.

der woltich ein teil chünden, 215

30 möhtich ez wol ergründen.

nu fürhtich fere, ich erlige,

wan ich vil unhohe wige,

daz ich von dem gereden müge,

des geleichen ich nimmer gehüge 220

35 feit der werlde anegenge.

Weinmvtich /P7redlich /PPfein 20/hinzgot 2Ö2veftnot 205haMdnifchen206 bot fehlet 209 bifchof 211 -haeit 213 tet 214 ftet 2/7fvrchteich 221 werlt