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Sanct Servatius oder wie das erste Reis in deutscher Zunge geimpft wurde : ein Beitrag zur Kenntnis des religiösen und literarischen Lebens in Deutschland im elften und zwölften Jahrhundert
Entstehung
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156
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156 Sante Servatien Leben.

fwenne fich die frauwen

der werlde wolden äugen

mit gebende unde mit baugen

unde mit harbanden. 125

5 die waren mit iochanden

fpaehe gefmelcet;

auch waren darein gevelcetl20Sp. a ander ftasine manicvalt.

man fach da manigen helt balt 130

io fchönen unde bleiden.

von golde unde von feiden

was aller ir harnafch.

ir vreude feiten erlafch.

ez enwart volch nie fpaeher. 135

15 die da douhten fmsher,

die truogen bunt unde gra.

iedoch was lsider unchunt da

unfer aller fchepfsre unt fein e.

fwer des gewüege, der folde niht me 140

20 leben; daz was fo geboten:

fi opheroten ir abgoten.G.8,6f. Diu burch, aller bürge bluome,

was in dem irretuome

bewollen lseider manige zeit, 145

25 untz got, der riuwe und antlaz geit,

da wolde offenen feinen namen.

do wart den haeidenen gramen

ein warer gotes böte gefant.

Maternus was er genant. 150

30 gütlichen weiftuom heter.

in lerte fante Peter,

der zwelfpoten fürfte.

123 siehe 119 128 darin; drtn H 134 vrivde 140 gewüege H] gewüc,H stellt um meNiht und zieht nicht zu Vers 141 74.2 opherten 146 riwe 147 offen35 148 hffiiden 149 bot

152 Von han sind folgende Formen durch den Reim gesichert: Präs. Inf. hän1864, hat 730, 1120. 1526, 2534, Prät. (Ind.) hete 152, 634, 3050, (Konj.) haste 1892.