154 Sante Servatien Leben.
mit deines gaeiftes ftiure.
la mich von deinem fiure
werden inhitze
unde bezzer meine witze,5 daz ich gefage diu maere 65
von fante Seruatio dem beihtigaere,
von deinem troutiungeren.G. 5.14f. ein ftat diu hiez Tungeren:
über die gie der gotes zorn.io fi hat nu vafte abe geborn: 70
doch was fi etewenne
in den reichen gar genenne.
daz enwas auch do niht wunder.
niemen dern chunder15 gefprechen dehaain lafter: 75
G.6,3f. ez enwart nie burch vafter
behüetet mit fo guoten graben.
fi was von ir orthaben
gezieret mit vollen ftaten,20 daz wolchentunchelen fchaten 80
diu weichiufer verbaren,
fo vil ir da waren
berihtet wol mit turnen,
die den lüften folden zürnen,25 fam die geiganden worhten. 85
G. 6,6 f. fi ftuont ze grozen vorhten
allen ir umbefaezen.
65 gefag 67 trovt ivngere 68 dvngere 70 valt 71 etwenne 73 en /. da
76 en / 77 behvtet 80 wolchentunchelen] wil ich tunchelen 81 Die wichufer
30 ver daren 84 den lüften] lvfte = lüfte H 85 geiganden] ieiganden 87 vnbefaezen
67 iungeren ist zu schreiben, vgl. Tungeren : iungeren 462, 750, 920,1568,1744,: Ungeren 1248, 1726, 1812; beide Reime sind Veldedte entlehnt; Tongeren : iongeren/ 1718,1786, 2554, 2824; II 252, 428; : Ongeren / 686, 974. 2456. 80 Haupts Kon-jektur vil für wil ich Vers 80 ist metrisch und dem Sinn nach falsch, die Streichung35 von ver- Vers 81 willkürlich. Die hier gegebene Besserung entspricht dem Sinn derG. 6,5: die Festungswerke mieden wolkendüsteren Schatten heißt, sie ragten überdie Wolken hinaus, wolchentunchel ist belegt bei Notker, St. Gallener Psalmen,Ps. 67,35, und Diefenbadi, Gl. germ.-lat. 384 a wolchentunchli nubilium, also i-Ab-straktem, die Vers 85 = die, die. geiganden schwacher Nom. Plur.