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5 (1927) Erde, Gewächs und Weltall
Entstehung
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handen schien, tritt hierdurch im Dasein hervor, was früher fern lag und un-erreichbar, tritt nun näher in die Berührung, ja, in den Bereich des täglichenVerkehrs.

Die Raumerfüllung zeigt sich bekanntlich auf dem Erdball unter den beidenFormen des Rigiden und des Flüssigen oder des Unbewegten und des Beweg-lichen, zu den Raumabständen der rigiden örtlichkeiten kommen also auchdie Raumunterschiede der flüssigen oder fließenden Formen, oder die räume-füllenden Bewegungen um den Erdball. Ihre Verhältnisse sind doppelter Art:die der Räume und der Zeiten, in denen ihre Bewegungen zustande kommen.Diese raumfüllende Bewegung ist wiederum doppelter Art: rein physisch, nachden Gesetzen der Mechanik, Physik, Chemie, wie die Verbreitungen und Be-wegungen der Imponderabilien, der Wärme, der Elektrizität, des Magnetis-mus usw., wo die Verbreitungen vielleicht schon mit den Erzeugungen nachRaum und Zeit in dieselben Grenzen mehr oder weniger zusammenfallenmögen, oder wo sie wahrnehmbarer, den Raum wirklich materiell ausfüllendeBewegungen sind, die ihre bestimmten Grenzverhältnisse in Raum und Zeitum das Erdrund gewonnen haben, wie die Windsysteme, die Ebben und Fluten,die Strömungen der Meere, die raumwechselnden Metamorphosen der At-mosphäre in Wolkenbildungen, Meteoren aller Art, und die durch diese mitin Bewegung gesetzten, aber willenlos sich nur mechanisch fortbewegendenirdischen Teile oder Körper, seien sie lebloser oder lebender Art.Aber doppelter Art, sagten wir, seien diese Verhältnisse, weil zu jener bloßphysischen auch noch eine andere, die beseelte Bewegung hinzukommt, welchedem irdischen Leben des Erdballs angehört, indem der Mensch die raumfüllendeBewegung beherrscht und sie zum Träger seiner Bestrebungen macht, wie durchdas Segel oder die Ärostatik oder die Pferdekraft oder die Schnelligkeit desRentiers und des Dromedars, oder durch das Dampfschiff und anderes mehr.Hierdurch können nicht nur die Räume der irdischen Welt und ihre wichtigstenVerhältnisse wirklich in eine andere Stellung zum Menschengeschlechte ge-bracht werden, sondern auch die Zeiten, in denen jene, nicht nur einmal ent-deckt oder bloß berührt, sondern auf dauernde Weise erreicht sind, in denKreis des täglichen Lebens der Völker des Erdballs wirklich mit eingeflochtenwerden.

Die größten Veränderungen, bedeutender als solche auch noch so großartige,welche durch Vulkane, Erdbeben oder Fluten oder andere zerstörende Natur-erscheinungen, die momentan jede Aufmerksamkeit erregen, hervorgebrachtworden, haben sich hierdurch auf dem Erdball ganz allmählich, obwohl unterden Augen der Geschichte, aber in ihrem Zusammenhange auf die Natur desPlaneten, als Erziehungshaus des Menschengeschlechts, fast unbeachtet inMenge zugetragen, und diesen, gegen frühere Jahrtausende, zu einem anderengemacht, als er früher war, und ihm ganz andere Verhältnisse seiner erfülltenRäume zustande gebracht. Ja, hierin liegt die große Mitgift des Menschenge-schlechts auch für die künftigen Jahrtausende, sein Wohnhaus, seine irdischeHütte, wie die Seele den Leib, erst nach und nach, wie das Kind im Heran-wachsen zum Jünglinge, und seine Kraft und den Gebrauch seiner Glieder undSinne und ihre Bewegungen und Funktionen, bis zu den gesteigertsten Anforde-

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