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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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446
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wird gewöhnlich eingetheilt . . . Dann fällt auch in der7ten Zeile Nr. 1 weg.

VIII. S. 66 in der 15tcn und 16ten Zeile (oben), so wie in derMen (unten) muß man das zusammengesetzte Prädikatnnr theilweise nehmen, so daß der eine Tbeil anfgeboben, derandere aber nicht aufgehoben wird. Diese Einschränkung ist zurVermeidung der Mißverständnisse dort einzuschalten. Denn,nimmt man cs nickt theilweise; so findet die allgemeine Regelstatt, daß jedem Dinge (und nicht etwa Einem Dinge allein)allemal von zwei entgegengesetzten Bestimmungen Eine zukommt.So ist cs z. B. auch vom Menschen wahr, daß er entweder einEichbaum oder ein Nichtcichbanm, und (wenn er ein Nichteich-baum ist) entweder ein anderer Baum, oder gar kein Baum ist.Also bleibt übrigens das Log. §. 115 nnd Met. §. 9 Angeführtein seiner vollen Gültigkeit.

IX. S. 148. ist in der vorletzten Zeile zu den Worten:Offenbarkönnen wir" hinzuzusetzen:mit dem bloßen Verstände."

X. In dem BuchePreisschriftcn über die Frage: »Welche Fort-schritte hat die Metaphysik seit Leibnitzens nnd Wolf's Zeiten ge-macht?» Von Joh. Christoph Schwab . . . Berlin 1796. beiFriede. Maurer" kommt S. 145. 146. die wohl zn erwägendeStelle vor:Ich habe die Leibnitzisch-Wolffische Philoso-phie . . . erlernt; aber zugleich thaten sich auch in dem Wolffi-schen Lehrgebäude Schwierigkeiten hervor, die ich nicht aufzulösenvermochte. Meine Zweifel vermehrten sich: ich suchte den schwa-chen Seiten meines Systems abzuhelfen, so gut ich konnte ....Wahrend dieser Beschäftigung erschien die Kantische Kritik derreinen Vernunft, wodurch nun endlich einmal die Grenzen dermenschlichen Erkenntniß sollten bestimmt nnd festgesetzt werden.Diese Idee gefiel mir. Ich prüfte die Kritische Philosophie mitaller Wahrheitsliebe, und mit aller Anstrengung, deren ich fähigwar. Aber, statt daß diese Prüfung meinem Leibnitz-Wölfi-schen Dogmatismus vollends den Garaus hätte machen sollen,hat sie mich vielmehr darin wieder bestärkt. Ich sah, daß mandenselben durch noch schwächere Gründe umstoßen wollte,als diejenigen sind, worauf er sich stützt. Ich fühlte recht leb-haft, wie schwer es sey, etwas besseres zu machen, als was unsLeibnitz und Wolf hinterlassen haben: und, weil wir doch einmetaphysisches System, so wie ein bewohnbares Haus, habenmüssen; so entschloß ich mich, das Leibnitzisch - Wölfische, mit eini-gen Veränderungen (den natürlichen Folgen jedes eigenen Nach-denkens) zu meinem Gebrauche beizubehalten."

S. 139-142. 136. 437 kommen in dem eben genannten Bu-che unter andern folgende wichtige Bemerkungen vor:Die Kri-tische Philosophie sollte gegen die Definitionen und Ariomenicht so spröde thun; denn sie braucht selbst Definitionen undAxiome, nur mit dem Unterschiede, daß die ältere Philosophieihre Materialien zur Prüfung hinlegt, ehe sie davon Gebrauch