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n. Metaphysik.
Einleitung.
§. i.
Erklärungen.
Der griechische Name dieser Wissenschaft soll zufällig ent-standen scyn; jedoch hat Aristoteles in den Büchern, welche späterdiese Ucberschrift erhielten, auch diejenigen Gegenstände behandelt,welche immer zu dem Hauptinhalte dieser Wissenschaft gerechnet sind.Die Metaphysik heißt im Gegensätze der Logik Material Philoso-phie, im Gegensätze der praktischen Philosophie tl>eoretische Mate-rialphilosophie. Metaphysik ist nämlich die Wissenschaft von den letz-ten hinreichenden Gründen unserer theoretischen, objektiven(materialen) Erkenntnisse.
* Gewöhnliche andere Definitionen sind: 1. Metaphysik ist die wissen-schaftliche Untersuchung und Darstellung der Gründe für die reale Er-kcnntniß und Wabrheit. 2. M. ist die wissenschaftliche Darstellung desStrebens nach Erkenntniß des Urgründlichen und Wesenhastcn in denDingen. Die Metaphysik untersucht demnach, oh dem Fakriscb-Erschei-nenden eine Wesenheit, ein Grund, eine Nothwendigkeir zukomme undwie. 5. M. ist die Wissenschaft von den allgemeinsten Vernunfkwahr-heiten; — die Wissenschaft von den allgemeinsten Gesehen der Na-tur; — von den letzten Gründen der Eigenschaften und Veränderun-gen der Dinge; — von den ersten und allgemeinsten Begriffen undGrundsätzen. 4. Metaphysik ist die Wissenschaft von der ursprünglichenGesetzmäßigkeit des menschlichen Geistes in Beziehung auf diejenigeThätigkeit, welche man das (theoretische) Erkennen nennet. Daher hatdie Metaphysik auch den Namen „Erkennrnißlehrc."
§. 2 .
Eintheilung.
Sie wird eingetheilt in die abstrakte (reine) und konkrete(angewandte).
Die abstrakte zerfällt in zwei Theile: 1. in die Fundamen-talmetaphysik und in die abgeleitete. Die fundamentale(ursprüngliche) untersucht die Möglichkeit der Metaphysik, die höch-sten Principien aller Erkenntniß, die Quellen, Criterien, derEr-kenntniß der Wahrheit. Die fundamentale Metaphysik kann also der-