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man diesen Satz näher bestimmen; so heißt er: „Mit der Noth-wendigkeit, etwas als ein reell Mögliches zu denken, ist dieNothwendigkeit, das Gedachte für wahrhaft möglich zu hal-ten, und mit der Nothwendigkeit, etwas als ein Eristirendcszu denken, ist die Nothwendigkeit, das Gedachte für wahrhafteristirend (für wirklich) zu halten, verbunden." Allgemeiner:„Mit der Nothwendigkeit zu denken ist die Nothwendigkeit, dasGedachte für wahr zu halten, verbunden." Siche die Me-taphys. §. 4.
IV. Zum §. 28 (in der Metaphysik) gehört noch folgende Wahrheit:„Obgleich das rcflere Bewußtseyn unserer Vorstellung später ent-steht, als die in unserer Seele vorhandene Vorstellung; so bezeugtuns doch das volle Bewußtseyn, daß wir nachher zur nämlichen Zeit(zugleich) unsere Vorstellungen, unser Ich und unser Bewußtseynwahrnehmcn können, daß wir zugleich auf unsere Gedanken unddas sich bewußte Ich unsere Aufmerksamkeit zu richten vermögen.Wir dürfen uns also unsere Seele nicht wie eine Kugel verstellen,die zur nämlichen Zeit sich nur nach Einer Richtung hin-wenden kann. Unsere Seele kann vielmehr zugleich ein (inneresoder äußeres) Objekt und sich selbst wahrnehmen, beo-bachten (mit vollem Bewußtseyn). Wir wissen daher von demIch nicht nur, wie es war, sondern auch, wie es ist, und wirkönnen mit voller Wahrheit sagen: „ich bin mir bewußt, daß iches bin, der dieses (bleibende) Haus sieht, fortfährt zu sehen;ich nehme das Haus und mein Ich jetzt fortdauernd zu gleicherZeit wahr."
V. S. 120. 8te Zeile von unten her kann Folgendes eingeschaltetwerden: Denn annehmen, daß etwas Anderes die eigentlicheUrsache der Veränderung sey, hieße annehmen, daß dieses Andereallemal von ungefähr (d. i. ohne hinreichenden Grund) mitder vermeintlichen Ursache genau zusammentreffe, hieße also etwasUnmögliches annehmen. Der Einwurf: „Vielleicht wird die un-bekannte wahre Ursache jedesmal durch die vermeintliche zur Her-vorbringung der Veränderung bestimmet, oder sie bestimmt sichselbst dazu, weil und so oft die vermeintliche eintritt" widerlegtsich selbst, und macht die vermeintliche Ursache zur wahren, weilin ihr der Grund der Entstehung der Veränderung liegt, und dieunbekannte Ursache entweder zu einem bloßen Mittel, Werkzeuge,oder zu einem abhängigen (in der That nicht freien) Stellver-treter.
VI. S. 7. zur 3ten Zeile (oben) setze man hinzu: d. i. so langeGott nicht durch eine größere (über die, in die Natur hineingelegteKraft, weit erhabene, mit unendlicher Weisheit von Ewigkeit herbeschlossene) Einwirkung auf ein Objekt dieses Objekt über dieschädliche Einwirkung (des Feuers z. B.) erhebt, also dieses Ob-jekt dagegen bewahrt. — S. 153. Ute, Zeile (oben) frir dage-gen lies darüber.
VII. S. 25. §. 45. In der ersten Zeile muß cs heißen: Die Logik