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wohlgeordnetsten Bewegungen verniöge ihrer inncrn Einrichtungen;aber'daraus folgt ja nicht, daß sic ohne Tazwischenkunft eineseinsichtsvollen Künstlers (wenn wir ihn auch nie gesehen haben) zuStande gebracht ist.
Noch gehaltloser ist der Einwurf: „Durch einen Zufall könnensechs geworfene Würfel alle die Zahl „sechs" zeigen." Tenn 1. istdiese Ordnung gar zu unbedeutend, gar zu wenig zusammengesetzt.2. Ter genannte Erfolg ist zwar für gerade diesen Wurf von demWerfenden unvorhergesehen, aber nicht ohne hinreichenden Grund.Denn die Figur, die Elastizität der Würfel und des Tisches sindso eingerichtet, daß bei einer gewissen Art des Wurfes gerade dieseZahl sich oben zeigen muß.
Conkrete (angewandte) Metaphysik.
§. 102 .
Einteilung und ttebersicht.
Tic drei wichtigsten Gegenstände unserer Erkcnntniß überhauptund der philosophischen insbesondere sind 1. die menschliche See-le, 2. die Welt, 3. Gott. Daher die drei Wissenschaften:1. Scelenlchre (Psychologie), 2. Natnr (Welt-) Lehre,3. Lehre über Gott (Theologie). —
Tie Psychologie ist entweder a. bloß empirisch, oder l>. em-pirisch-philosophisch (Philosophie der empirischen Psychologie),oder c. rein philosophisch (rational, metaphysisch).
a. Tic bloß empirische Psychologie stellt die einzelnenVermögen der Seele dar, und die Acußcrringcn derselben, nebstden Mitteln, wodurch sie ansgcbildct werden können.
lr. Tic Philosophie der empirischen Psychologie stelltdie genannten Gegenstände auf eine wissenschaftliche Art dar, undführt die letzten Gründe der Erscheinungen an. Diese kann zwarauch in der angewandten Metaphysik abgehandelt, werden (wie dasdenn auch nicht selten lsiche Stattlers geschehen ist), kann aber auchvon der angewandten Metaphysik (wohin eigentlich nur das Rein-philosophische gehört) ausgeschlossen werden. Auf den Namen „Phi-losophie der empirischen Psychologie" kommt cs ja hier nicht an;sonst müßte auch die Philosophie der Geschichte ... in dieangewandte Metaphysik gezogen werden.
c. Die metaphysische Psychologie betrachtet die Seelenicht als einen Gegenstand der Erfahrung, sondern der Vernunft,und lehrt die Einfachheit, Geistigkeit, Freiheit, Unsterb-lichkeit der Seele und die Verbindung derselben mit demLeibe. _
Tie Welt-Lehre kann behandelt werden u. als gemeine