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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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24. ^siaun krn vsl lsuäadlüs.

8ea allgaa ira non «8t apprvbancla.

Lr^v asiguocl lanckakil« non «8t npprvbsnäuin.

25. Omni« üben «5t alignoä cvmpo8itvm.

8«cl sli<inoä compositum «8t guockvis likri lollum.Lr^o ((uockvis libii tolinm «8t liker.

II. Der S. 5 und 6 gegebene Begriff vom Unterschiede zwischenWisse» und Glaube» wird durch die h. Schrift bestätigt.Denn Christus sagt:ich weiß den Vater"Keiner kenntden Vater, als der Sobn, und dem es der Sohn offenba-ren will (der dann durch den Glauben an die Offenbarung desSohnes den Vater erkennt, nicht durch's Wissen, wie der Sohndurch's Wissen den Vater erkennt)"Was wir wissen, redenwir, und, was wir gesehen haben, bezeugen wir" (dasjenige also,wovon Christus die letzten hinreichenden Gründe erkennt, schauetlwas er weiß), das erkennen wir durch den Glauben, aus dieAuctorität Christi gestützt erkennen wir dasselbe hinreichend, ohne,wie Christus, die letzten hinreichenden Gründe zu erkennen.Daß aber für uns der Glaube, der an sich weniger ist, als dasWissen, wichtiger und verdienstlicher ist, als unser Wissen, kommtdaher, weil der Glaube die Bereitwilligkeit, Sittlichkeit des Her-zens, die Demuth und Selbstverläugnung voraussetzt und in sichschließt, das Wissen aber durch die Erkenntniß der letzten hinrei-chenden Gründe genöthigt wird (und höchstens insofern verdienst-lich ist, als man frcithätig und wahrheitsliebend die letzten Grün-de ausgesucht hat). In dieser Hinsicht sagt Christus:Weil dugesehen hast (die letzten Gründe erkannt hast, also ein Wissen be-sitzest), so hast du (gestützt auf dieses Wissen) geglaubt; selig sind,die nicht sehen, und doch (ohne selbst diese letzten Gründe zu wis-sen nur gestützt auf den Glauben a» die Erzählung von derAuferstehung des Herrn) glauben." Aber, wenn Jemand dieVollkommenheiten Gottes beweisen kann (also dieselben weiß), wiekann dieser in Wahrheit sagen:ich glaube an Einen Gott",da er ja die letzten hinreichenden Gründe weiß? Antw.: DerSinn dieser Worte ist:ich glaube an Einen Gott (nicht bloß, wieich ihn aus den letzten hinreichenden Vernunftgründcn erkenne, son-dern auch,) wie ich ihn durch die Offenbarung Jesu Christi, alsodurch den Glauben erkenne." Oft bezeichnet auch der Aus-druckGlauben" jenes Erkennen, welches mit der Theilnah-me des Herzens verbunden ist.

IH. Wohl zu bemerken ist in der philos. Einleitung des Hermes S. 422die Stelle:Daßmit der Nothwendigkeit zu denken zugleicheine Nothwendigkeit, das Gedachte für wirklich zu halten,verbunden sey, und daß der Mensch sich von dieser Nothwendigkeitsowenig, als von jener losmachen könne, und daß man hierdurchunwiderruflich in eine allem Scheine entgegengesetzte, bedeutungs-volle Wirklichkeit versetzt sey, das hatte Fichte übersehen." Will