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schlechts, schäum. Wie viele Wunder von Moses, Elias, Elisäus,Daniel . . . sind zu diesem Zwecke gewirkt! Wie ist die ganze Ge»schichte des hebräischen Volkes zur'Belebung dieser Ueberzcugunggeeignet! Ja, wer ohne alle Erkenntniß Gottes an die Offenbarunggebt, muß durch die Kette von Wundern, Weißagungcn, Leitun-gen, Belohnungen, Bestrafungen . . . von der Existenz der allmäch-tigen, allwissenden, allbciligcn, allgcrechtcn, allwahrhastigcn, all-gütigen Vorsehung überzeugt werden, und so zu den Kenntnissengelangen, welche zum Glauben an die einzelnen Offenbarungen Gottes.1 priori erforderlich sind. « Siehe l Mach. II, 50 - 62. IV, 9 - 12. IvsueX XIV, 17 - 2I.3 l. XXII, l 7 - 30. Viele Psalmen beschreiben die vonGott gewirkten Wundes, und die in denselben sich abspiegelndenVollkommcnbeitcn Gottes.) Schon den ersten Menschen wurdedurch die Offenbarung Gottes zur Erkenntniß Gottes nacbgcholfen,und die Offenbarung Gottes ist cs unstreitig, wodurch die erste Ideevon Gott im Menschen entstanden und durch das ganze Menschen-geschlecht verbreitet ist. In Christus erschien Gott sogar in mensch-licher Gestalt. Cbristns behauptete ausdrücklich, daß er Gott sev,und bewies durch eine Reibe von Wundern, daß die AllmachtGottes, durch eine Reihe von Wcißagungen und Ausschließun-gen der verborgensten Dinge, daß die Allwissenheit Gottes, durchdie höchste Weisheit, durch die vollkommenste Heiligkeit seines Wan-dels und seiner Lehre, daß die Heiligkeit Gottes in ihm wohne,und daß er seine ganze Lehre von Gott aus dem Wesen Gottes ge-schöpft habe. Die vollkommenste Tlleophanie in Christus ist dem-nach der vollkommenste (rcflcktirtc) Beweis für den Glauben anGott.
* DeS Göttliche kann nur aus ibm selbst, nicht aGr auS Menschlichem,was dis Vernunft ist , bewiesen werden. Wie das Menschliche, Ver-inmftiae, wo es ist, sich durch seine Wirksamkeit in wahrnehmbaren Er-scheinungen kund lbui, und wir aus solchen Erscheinungen rückwärtsschließen, daß es in dem diese Erscheinungen Wirkenden vorhanden ist«so kann auch die Natur des Göttlichen sich inseinen Wirkungennicht verläügnen, kann nur aus diesen, als seinen Erscheinungen, er-kannt werden. Aus den Erscheinungen, Wirkungen des Christentbumskann und muß also die Göttlichkeit dcßelben erkannt werden. In die-ser Erkenntniß ist mit der Erkenntniß der einzelnen Offenbarungen zu-gleich die Erkenntniß der Aucroritär Gottes verbünden.Diesen Weg der Erkenntniß für uns führt selbst Christus an, da er sagt:„AuS den Fruchten erkennt man den Baum. Wenn ibr mir nicht glau-ben wollet, so glaubet meinen Werken." lleberhaupc kann und muß GottDemjenigen, welchem und durch welchen er sich Dielen offenbaren will,solche Merkmale, Ercditive, geben, wodurch er selbst und die Uebriqenzur Gewißheit kommen. Diese Credirive sind theils nur für ihn, lbeilsfür alle, und darum auch für ihn; diese Credirive sind übermenschlicheheilige Tbatcn, Gesinnungen, Kenntnisse, Lehren, sind Wunder undWeißagungcn und die in beiden sich abspiegelnden himmlischen Lehren,Ideen, sind Heiligkeit der Lehren und des Wandels . . ., und könnenals Tharsachen nur auf geschichtlichem Wege erkannt werden. Siehedie Tübinger Quarralschr. viertes Heft. 1828-
st. Die Offenbarung versichert (was uns die Vernunft als etwasMögliches, Wiinschcnswürdigcs, ja Nothwcnbiges verkündet), daß