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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
Entstehung
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293
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vcritat'm intellectionc locum liabcat, nec kamen cl'mtincta illacl8mon8krakio in commune vnlAim Iiom'mum castak; ccrti pro-fecto sumus, cnmmunem 8cn8um Iiominnm, 8alkeui bene mo-ratorum, <Ie inknitak« Vci baust aliunst« «88«, guam ex naturse ip8iu8 86N8U, Del ceu euti>8 inliniti exi8tentmm ctiam a prio-n intelligente, ika Inmen, nt ast conceptum Lei 5>il> intioneonti8 intiniti nonni8i a praevia cognitione exi8tentiae eju8stcm8uk ratione enti8 a 8e, velnti ex occamonck^ pcrstucamur: stum8cilicet cie i8to ente a 8e <piae8kio 8e movere in mente N08traincipit, an icl nece88ario 8it intinitnm et purum bonnm.

* Bei allem dem wird aber vorausgesetzt, daß Gott die menschliche Ver-minst durch seine Offenbarung erst gehörig entwickelt, weil ohne diesegar kein Vernunfcgebrauch denkbar.ist.

v. Endlich fragt sich noch, ob man die Cristen; und dieAuctorität Gottes auch aus der Offenbarung beweisenkönn e. Soll diese Frage den Sinn haben:Kann man ohne an-dere Gründe bloß deswegen glauben (an die Existenz undWahrhaftigkeit nnd die einzelnen Aussprüche Gottes), weil Gottes sagt, daß er eristire und wahrhaftig sey?"; so ist die »

offenbar richtige Antwort hierauf diese:Dazu, daß ich Jemandenauf sein Wort glauben kann, wird schon a prior! meine Ge-wißheit von seiner Wahrheitsliebe erfordert. Diese Ge-wißheit muß also auf einem andern Wege schon erworben seyn. Wasdie Ueberzeugung von der Existenz eines Andern angeht; so entstehtdieselbe freilich sogleich, sobald der Andere mit mir spricht; ich glau-be dieselbe nicht auf sein Wort, auf seine Auctorität, sondern seinWort, seine Handlung, ist mir Beweis, daß er eristirt, indem einnicht cristirendes Wesen auch nicht sprechen, sich nicht offenbaren kann.

In diesem Sinne kann also die göttliche Offenbarung keine Erkennt-nißquelle der Auctorität Gottes seyn, das Gegentheil wäre einepetitio principii.

Nun aber entsteht die zweite Frage:Kann denn die Of-fenbarung zu unserer Erkenntnis; von der Existenz undAuctorität Gottes gar nichts beitragen?" Die Behaup-tung , daß die Offenbarung zu dieser so äußerst wichtigen Kcnntnißgar nichts beitragen könne, würde den Werth der Offenbarungaußerordentlich herabsetzen, nnd der Geschichte, so wiedem Inhalte der Offenbarung geradezu widersprechen. Die Ge-schichte lehrt, daß gerade diejenigen Menschen und Völker, welchedie Offenbarung erkannten und erkennen, auch von der Existenz undWahrhaftigkeit Gottes am festesten überzeugt waren und sind. Wo-her dieses? 1. Die Offenbarung weiset durch ibren ganzen Inhalt un-mittelbar und mittelbar auf die Existenz, Wahrhaftigkeit und dieübrigen Vollkommenheiten Gottes hin; sie stellt die Abgötterei alsTborhcit, die Gottesläugnung als Ruchlosigkeit dar, und behauptet,daß die Erkenntniß Gottes aus der unzerrüttctcn Vernunft, aus der(jedem Menschen ganz natürlichen) Weisheit, aus der in allen Meir-ichen vorhandenen (allen angebornen) llcichtigkeit (Neigung) zu dcrar-