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Welt an sich, vermöge seine- Wesens, einerlei, ob es wirksam oderunwirksam ist, ob es diese, oder jene Bcwcgkraft bat, ob es sich oft-oder westwärts . . . bewegt; ob es diese oder jene Figur an sich trägt, obseine Theile in Ordnung oder Unordnung sind. In dem Wesen einesKörpers an und für sich kann also nichts Bestimmendes seyn, welchesden Grund in sieb enthielte, warum es vielmehr ist, als nicht ist,warum es vielmehr diese, als jene, Kräfte bat . . . (S. IKK) „Was
bestimmt die Figur der Tbcile einer Maschine? Kann eine jede Mate-rie nur einerlei Fiaur haben? Die Figur der Welttbeile ist ebenso wenig durch die Materie selbst, oder nothwendig bestimmt. . ."
** Schott in seinen Briefen über stteligion . . (Jena 1826 ) sagt S. 52:„Es widerstrebt der schlichten, unbefangenen Denkart, das große uner-meßliche Kunstwerk, die Welt, als etwas in und durch sich selbst norb-wendig vorhandene-, und von jedem weitem Grunde unabhängigesanzuseben; da sich uns alle einzelne Gegenstände der Sinnenwelt im-mer als etwas zufälliges darstellen." S. 57: „Bemerken Sie, wie diephysikotheologischeBetrachtung von der kosmologischen nichtgetrennt werden könne, indem wir auch hier auf den Sah zurück-gefnkrt werden, daß wir unS gedrungen füblen, fiir alles Iufälligeden Grund in einem durch sich selbst notbwendigen Leim und Wesenzu suchen; und, wie hinwieder die kosmoloqische Erkenntniß Gottesdurch die pbysikotbeologische erst ergänzt werde, da jene in dem Dasein,eines höchsten, unbedingten, geistigen Urgrundes der Dinge endigt, derdurch die phpsikorhcoloqischc Betrachtung noch genauer bestimmt wird,als die höchste, alles ordnende und zusau,menhaltcnde Ein-sicht, Weisheit und Liebe."
3. Metaphysische Theologie.
stc. Ueber den Ursprung unserer Erkenntnisse von Gott.
§. 123.
Die Erkeiiiitiiist Gottes, als des selbstständigen Urhebers derWelt, als des mit höchster Macht, Weisheit, Liebe und Gerechtig-keit waltenden Wesens, ist in allen Völkern des Menschen-geschlechts so allgemein, daß höchstens nur einige der wilde-sten Menschen, die verworfensten und entartcsten unscrs Geschlechts,keine deutliche Spuren einer Erkenntniß Gottes äußern. „Erbebet,spricht Plutarch, eure Augen, und schauet die Erde an: ihr findetStädte ohne Festungswerke, ohne Wissenschaften; Völker ohne be-stimmte Wohnungen, ohne feste Einrichtungen, ohne Gebrauch ge-prägten Geldes . . .; aber nirgends werdet ihr eine Stadtfinden ohne alles Bekenntniß der Gottheit." — Unddiese Erkenntniß Gottes ist nicht nur allgemein allen Völkern,sondern auch allgemein allen Zeiten. Während menschliche Erfin-dungen und Einrichtungen, Sitten und Gesetze wechseln; — wäh-rend die durch Lcidensckaften angeregten und beförderten, durch dieEinbildungskraft erzeugten und belebten Irrtbiimer ganzer Völkersich endlich in ein Nichts anflöscn; — während die von den grübeln-den Gelehrten ausgestellten und vergötterten Snsteme verschwin-den; — während Lilles auf Erden entsteht, wechselt und dann er-stirbt : besteht unerschütterlich die Erkenntniß Gottes; so sehr sichauch die Leidenschaften dagegen empören mögen, so sehr auch diean die Sinnlichkeit verkauften Geschöpfe mit Trugschlüssen undSpöttereien den Glauben an Gott anzugrcifen suchen.
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