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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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äußerer Gegenständ« auf unser» Organe, und vermittelst dieser aufdie Seele möglich sind, davon ist schon bei der Lehre vom äußernSinne die Rede gewesen. Unsere Seele bat aber auch oft ein(mitunter mühsames) Strebe», durch die Bewegung unscrsKörpers einer unangenehme», von einem äußern Objekte verur«sachten, Empfindung auszuweiche», und ein, angenehme Empfin-dungen zu bewirken vermögendes, Objekt zu erreichen. DiesesStreben ist ein Zustand der Seele, ist ein Gegenstand dcSunmittelbaren Bewußtseyns, kann von der Seele rhätig ange«schauet werden, ist aber selbst keine bloße Anschauung. DiesesStreben ist vielmehr verschieden von den bloßen Anschauun-gen der Seele, welche die von äußern oder innern Gegenstän-den bcrvorgcbrachten Eindrücke thätig wahrnimmt. Dieses Stre-ben ist als etwas Thätiges noch mehr verschieden von den bloßempfangene» Eindrücken, bei welchen die Seele passiv ist.Wenn nun dem Streben unserer Seele kein unübcrsteigliches Hin,derniß entgcgensteht, wenn also die Bewegung nnsers Körpers(unserm Streben gemäß) erfolgt; so ist diese erfolgte Wirkungzwar außer der Seele, und kann nicht als ein innerer Zu-stand der Seele angeschauet werden; aber die Bewegung un--sers Körpers, die Veränderung des Verhältnisses unsers Kör,pcrs zu andern Körpern, bewirkt in unserer Seele eineneue sinnliche Vorstellung, nämlich die Vorstellungvon der erfolgten Bewegung. So ist uns die Wahrheit deraus unserer Thätchkeit erfolgten Wirkung am Körper in der Ver-änderung der Eindrücke unscrs Körpers auf unsere Seeleerkennbar. Stellen sich aber unserm Streben unübcrstciglicheHindernisse entgegen; so ist uns die Vereitelung unsers Be-mühens um so fühlbarer, je mehr wir unsere Kraft gegendie widerstreitenden, weit größer» Kräfte in den äußern Hinder-nissen angestrengt haben, und je öfter und mehr wir früherhin dieLeichtigkeit empfunden haben, womit wir den Körper in Bewegungsetzen konnten. Wenn wir das thätige Streben der Seele,durch welche wir unfern Körper bewegen und seine Stellung gegenandere Gegenstände verändern können, ganz unterlassen; soentsteht auch keine solche Bewegung nnsers Körpers, und keine sinn-liche Vorstellung (keine Anschauung) einer solchen Bewegung. Wennalso nur das Streben unserer Seele die Ursache der körperlichenBewegung (und so der dadurch hervorgcbrachten neuen Eindrückenämlich der Vorstellungen dieser Bewegung) ist: so ist es leicht zuerklären, daß ohne dieses Streben der Seele die Wirkung im Kör-per nicht erfolgt, und daß mit diesem wirksamen Streben (demkein uuübersteigliches Hinderniß entgegen ist) auch die Wirkung imKörper und dadurch wieder (die Vorstellung dieser Wirkung) in der(übrigens aufmerksamen) Seele verbunden ist.

, Nun fragt sich weiter: Ist die Wirksamkeit unserer Seele aut denKörper und die äußern Objekte bloß ideell, ohne wirklich zu seyn?

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