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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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Physik, welche die Welt, die einzelnen Erscheinungen der Welt,bloß als Gegenstände der Erfahrung darstellt;

l>. als Metaphysik der sinnlichen Natur (d. i. niede-re Metaphysik, höhere, spekulative Physik, Na-turphilosophie, metaphysische Naturwissenschaft),welche zwar auch die Natur als einen Gegenstand der Erfahrung be-handelt, aber doch Alles wissenschaftlich darstcllt, und auf die letztenGründe zurückführt. (Diese zerfällt nach Krug in drei Theile: 1. indiemetaphysischeHylologie (Lehre über die unorganische), 2. indie metaphysische Organ ologie (Lehre über die organischeNatur), 3. in die metaphysische Teleologie (Lehre über dieZweckmäßigkeit der ganzen Natur). Diese braucht eben so wenig,als die Philosophie der empirischen Psychologie, in die angewandteMetaphysik gezogen zu werden, und wird mit Rechte einer eigenenWissenschaft (der höher» Physik) überlassen.

e. Die metaphysische Eosmologic, welche die Welt nichtals einen Gegenstand der Erfahrung, sondern der Vernunft be-trachtet, und die Begrenzung der Welt der Zeit und dem Rau-me nach, das Dascyn einfacher, endlicher Theile in zusam-mengesetzten Körpern der Welt, die Existenz der Naturgesetzeund der Eausalität durch Freiheit, die Abhängigkeit derWelt von einem selbstständigen, nothwendigen Wesendarthnt.

In der angewandten Metaphysik werden also 1. die metaphy-sische Psychologie, 2. die metaphysische Cosmologie,3. die metaphysische Theologie abgehandelt.

I. Metaphysische Psychologie.

§. 103.

Einleitung.

Unsere Seele unterscheidet sich durch das Sclbstbcwußtscyn vonjedem äußern Körper und selbst von ihrem eigenen Körper; sie istsich bewußt, daß gerade sie es ist (nicht die Hand, nicht derKopf . . .), welche denkt und will, welche stets dieselbe bleibt,wenn auch im Körper noch so viele Veränderungen, ja selbst Ver-stümmelungen Vorgehen. Unsere Seele ist also ein fortdauerndesWesen, welches verschiedener Veränderungen fähig ist, d. i. eineSubstanz, und zwar eine wirklichen Veränderungen unterworfene,endliche Substanz, daher keineswegs eine bloße Modifikation desKörpers. Den ausführlichen Beweis hierüber siche §. 29. Jetztmuß nun noch gezeigt werden, daß die Seele einfach, geistig,frei . . . ist.

1. Einfachheit der Seele.

§. 104.

Nähere Bestimmung des zu beweisenden Gegenstandes.

Daß das denkende Ich bei jedem Denken nur als Einheit,