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Handbuch der Philosophie :
(der Logik, Metaphysik, Moral- und Rechtsphilosophie)
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serm Bewußtscyn gemäß) unsere Gedanken und WillenSbe-stimm»ngen selbst bervor; aus der Seele, ans dem thätigenStreben der Seele, erkennen wir das Daseyn dieser Gedanken undWillensbestimninngen; wir sind uns also bewußt, daß nicht von Amßen bcr, sondern durch unsere eigene Wirksamkeit diese Gedanken...entstanden sind. Da nun bandeln heißt, der Grund der Existenz einerverschiedenen Realität scyn; so hat die Seele das Vermögen zn han-deln, und zwar a. ack intra, weil die begründete Realität in derSeele selbst bleibt.

5. a«I extra. Denn sobald unsere Seele will, bewegt sich dieHand, der Fuß . . . Doch über diesen Gegenstand wird bei derVehrc von der Verbindung der Seele mit dem Körper ansfübrlichgeredet werden.

13. Keine endliche Substanz kann eine andere Substanz er-schaffen oder vernichten. Denn jede endliche Substanz hatden Grund des Daseyns der substantiellen Merkmale im Unendlichen,nicht in sich; sie kann also auch nicht den Grund des Daseyns dersubstanziellen Merkmale einer andern Substanz in sich haben. Ebenso wenig kann sie also eine andere Substanz vernichten, indem diesein Rücksicht des Grundes ihrek Existenz von jener unabhängig ist.

14. Obgleich das Endliche nur nach dem Maße der ihm gegebe-nen Kraft nach entfernter» Dingen wirken kann; so lehrt doch dieErfahrung, daß wirklich einige Dinge auf andere in einer bestimm-ten, nicht zu großen Entfernung wirken, und die Vernunft erken- >net, daß dieses möglich ist, da nämlich ein Ding auf das empfäng- ^liche Angrenzende wirken, oder, wenn das Angrenzende nicht ein- ipfänglich ist, im Kampfe mit demselben dieses besiegen kann (wenn !das Hinderniß überwindlich ist), und so weiter zu wirken vermag, !oder, wenn das Hinderniß unüberwindlich ist, seine Wirkung nichtweiterhin ansdchnen kann. Also fällt die Behauptung:Dazu, jdaß ein Ding auf das andere zu wirken vermag, wird erfordert, ^daß beide Dinge sich berühren."

§. 93.

Art, die Vollkommenheit der Dinge vermittelst derVerbindung zu vermehren.

Vervollkommnet wird jenes Ding, welches mehrere realeBestimmungen erhält. Sind diese Bestimmungen nur formell ver-schieden, so wird das Ding intensiv vervollkommnet; extensivaber, wenn die Bestimmungen reell unterschieden sind.

* Die Verbindung endlicher Dinge o priori kann in Rücksicht her Modi-fikationen wechselseitig seyn, wenn nämlich das Eine in Rücksichtdes Andern, und dieses in Rücksicht des Ersten eine wirkende Ursacheder Modifikationen ist; oder nicht wechselseitig, wenn nur dasEine in Rücksicht auf das Andere eine wirkende Ursache der Modifika-tionen ist.

§. 94.

Die intensive Vollkommenheit. I

Die wesentliche Vollkommenheit bleibt stets dieselbe. Die

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