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andern verschiedenen Princips hier;» bedarf; z. B. die äußern Ge-genstände haben zur Erzeugung einer sinnlichen Vorstellung in unsunsere Organe, unsere empfängliche Seele nothwcndig.
6. Zerstörung (eorruptio rei) ist das Aufheben der Existenzeiniger Realitäten, die in der nämlichen Sache vorhin mit ander»koexistirten.
7. Vernichtung (Annihilirung) ist das Aufheben des Taseynsaller Realitäten, die im nämlichen Tinge kocxistiren.
8. Von Natur zuerst (natura Prior, die nicht immer tem-pore prior ist, weil z. B. in dem unveränderlichen Wesen keine Zeitmöglich ist) ist dasjenige, was a priori mit dem andern verbundenist, entweder als Grund der Möglichkeit, oder als Grund der Existenz.
9. Wenn ein Ding bloß die wesentliche Kraft zum Handeln hat(welches Einige mit dem Ausdrucke bezeichnen: „es ist in aotu primoremoto"); so folgt noch nicht daraus, daß es außer dieser wesentli-chen Kraft noch alle Bedingungen und Requisite (unhin-reichende Gründe der Möglichkeit oder hinreichende zum Handelnhabe (daß es also in aotu primo proximo sey). Wenn die Wirkungerfolgt, so nennen Einige ein solches Ding in aetu seeunsto.
10. Ein Hindern iß einer Handlung ist jene Modifikation,deren Negation erst im Subjekte seyn muß, damit die Handlung ge-schehen könne. — Ein überwind lieh es Hindcrniß ist jenes, wo-bei die Kraft, welche das Hindcrniß in seinem Dascyn erhält, kleinerist, als die Kraft des Handelnden; im Gegentheile ist es unüberwind-lich. — Wenn eine Kraft durch ein unüberwindliches Hinderniß vonder Handlung abgehalten wird, so ist sie im bloßen Streben (in moro»Acnsti conatu).
11. Zur hinübergehenden Handlung wird erfordert 1. dieExistenz eines fähigen Subjekts, 2. die Existenz der zufälligen Fä-higkeit des Subjekts (die Abwesenheit der Hindernisse), 3. dieApplikation, d. i. der Grund, warum man gerade auf diesesfähige Subjekt, als auf jenes, wirkt. — Zur immanenten Hand-lung wird bloß die Disposition des Subjekts erfordert. Tennda hierbei der Handelnde selbst der Grund der Möglichkeit und derExistenz ist; so bedarf er weder eines andern Subjekts, als einerunterschiedenen materiellen Ursache, noch einer Applikation, aberwohl der inncrn Disposition. So bedarf die Seele zum Denken bloßder Vorstellungen als der vorläufigen Disposition.
12. Unsere Seele hat das Vermögen zu handeln (sowohl aä intra,als ast extra).
a. aä intra. Denn unsere Gedanken, Willensbcstimiuungcnsind zwar keine Substanzen (weshalb auch die Hcrvorbringungder Gedanken . . . keine Schöpfung ist); sie sind aber auch keinebloß äußere Beziehungen; sondern sie sind wahre Realitä-ten, Modalrealitäten, innere, in der Seele befindliche, außerder Seele unmögliche, Realitäten, die aber doch von der Seeleverschieden sind, indem die Seele auch ohne gerade diese Gedan-ken und Willcnsbcstimmungcn möglich ist. Unsere Seele bringt (un-