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welche keine Würde, Gemüthsruhe und Glückseligkeit möglich ist,kräftig mitjuwirken. —
Was nun dieses Handbuch noch insbesondere betrifft, so habeich bei der Bearbeitung desselben (jedoch mit sorgfältiger Vermei-dung des Eklckticismus, der nur Verschiedenartiges sammelt, undkein abgerundetes Ganze liefert) neue *) und alte Philosophen un-partheiisch benutzt, weit entfernt von der einem Philosophen unan-ständigen Sucht, Alles aus sich zu spinnen, die guten Werke An-derer undankbar liegen zu lassen, oder andere Bücher zwar benuz-zend sich doch so zu gebehrden, als hätte man isolirt von der gan-zen gelehrten Welt alle Weisheit sich selbst gegeben **). Ter Phi-
*) In Rücksicht auf die Logik fand ich in Rösling meine frühern schrift-lichen Ausarbeitungen theils bestätigt (z. B. die Darstellung dernegativen Sähe, der negativen hypothetischen und disjunktiven Sätze,der Einthcilung der Urtheile in Rücksicht auf die Modalität), theilSberichtigt (z. B. die Lehre von unmittelbaren Schlüssen, von derEinfachheit der limitativen Sätze). Die nützlichsten Fingerzeige fürmecaphvstsche Forschungen gibt Joseph Stöger (in den Büchernüber den Unterschied des Scyns und über den Grundsatz: „Nichtsist real, als was eristirl"), so wie Stattler (in den Antikanti-schen Schriften, besonders in der Kritik der kritischen Beiträge simAnti-Mutschellj und in der Kritik der verschiedenen über den Anti-kant erschienenen Recensionen). Uebcr die Moral Philosophieund das Naturrecht gibt es sehr viele vortreffliche und (obgleichbald mehr, bald weniger, doch großentheils) übereinstimmende Werke.
**) Bcherzigcnswcrth sind die WorteBachmann's (Logik S. 287): „Eben. daß in der Philosophie jeder Original, Genie, scyn wollte, jeder, oh-ne Rücksicht auf seine Vorgänger, welche zu studiren und zu benutzener nicht der Mühe werth hielt, ein neues, einzig-wahres, unver-befferliches System aus sich herauszuspinnen suchte, eben dieß hat inihr eine Zahl von Systemen erzeugt, wie in keiner Wissenschaft,Streitigkeiten und Verwirrungen, wie in keiner andcm, und sie vonder systematischen Form zurückgehalten, mehr, als jede andere. Auchhat dazu die Persönlichkeit der Philosophen viel beigetragen. Ichzweifle, ob die Annalen irgend einer andern Wissenschaft so vielDünkel, Anmaßung und Frechheit, ein so gemeines, pöbelhaftes, ^allen guten Sitten hohnsprcchendes Betragen aufzuweisen haben, alsdie Philosophen, die Weisen der Völker, wie sie sich gern tituli-