MELANESISCHE ETC. Sl’BACHKN.
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II. Wortbildung.
13. Da es sich in vielen Füllen schlechterdings nicht entschei-den lässt, ob eine blosse Zusammensetzung oder eine vermittelstgewisser Bildungselemente entstandene Form vorliegt, erschien eszweckmässig, die Zusammensetzung, obschon, genau genommen, nichtin das Gebiet der Wortbildung gehörend, auch in diesem Capitel zubehandeln. Demnach ergeben sich für dasselbe 3 Unterabtheilungen:A. Wortbildung durch Affigirung, B. Zusammensetzung, C. Doppelung.
A. Affigirung.
I i. Die Bildungselemente können sowohl präfigirt als auchsuliigirt werden, doch ist die Suffigirung die bei weitem häufigereArt der Wortbildung.
15. Präfigirung scheint nur in den folgenden Fällen vorzuliegen:*b: *barress Krieg, angreifen , neben *arress Feind, schlagen.
d : dassemai, caca dassemai lass mich sehen, neben assemai sehen.i: llacobai den Mund schliessen neben tago di tacobai in der Handquetschen.
/: licab Schläfe, neben icäb assai Kopfschmerz.
*ka: kabackeown quer durch, vgl. “backyarn gehen, backeoun hinauf-steigen.
nS: nebäkärai geli weg, neben bäkiäm.t ■■ tirreg, *leerig Zahn, neben irrig, *eerag heissen.
16. Bei der Dürftigkeit des Materials ist es natürlich ein Dingder Unmöglichkeit, die den Suffixen zukommende Bedeutung zu er-mitteln, und es bleibt daher nur übrig, dieselben der Reihe nachaufzuzählen. Es lassen sich mit einiger Sicherheit folgende Sufiixenachweisen:
a, neben welchem, scheinbar gleichbedeutend, auch d vorkommt:mala iagärai Stirnbinde (mal Stirn ).
»lila-lei Gaumen (mit Lippen).
pila-lel Nasenscheidewand (pit Nase).
mucä nmc Ring
neisä netäl drei (neis zwei).
neisa neis vier.
neisä neisä netäl fünf.
neisa neisa neis sechs.
*oocka cock weiss.
Die Vermuthung liegt nahe, dass das a, resp. d, in ilen angeführtenBeispielen ein lediglich euphonischer Zuwachs sei. Doch dürfte üra Feuer,neben *woor, und üla schlafen, neben *lioot, *wool tliese Deutung kaumzulassen.