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[1] (1860)
Entstehung
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H. C. VON DEIl Gabelentz

ImperativusSingularis 2 Person enuwi

clinlungi

elakeve

Pluralis 2 Person unuwi

uvlilintungi

uve

Participia InfinitivusPraesens indef. Sing, um-prok-anuwiPlur. om-prok-änuwiPerfectum Sing, äm-prok-änuwi

Plur. om-prok-änuwiPraeteritum Sing, yum-prok-änuwi

Plur. dum-prok-änuwiFuturum Sing, am-prok-änuwi

Plur. gam-prok-änuivi

§ 238. Wir finden hier einen Formenreichthum, der überrascht.Es ist aber zweifelhaft, ob alle Yerba eine gleich vollständige Conjuga-tion haben. In unseren Texten wenigstens wird das Verbum in seinereinfachen Gestalt und ohne weiteren Zusatz als Praesens, Praeteritum,Futurum, Participium, Imperativ und Infinitiv gebraucht, wie neni er isst,er ass, iss, mas er starb, er wird sterben, gestorben, nemettet sie fürch-teten sich, fürchte dich, ompellum er kam wieder, er wird wieder kom-men, evempai er brachte, bring, orosi er sah, sehen u. s. w. Ob in ra-rongi [Adam en Eva rarongi naamNobu un denuak Adam und Eva hörtendie Stimme Gottes in dem Garten) von orongi, und in omas (Nobu ta-mulli, elemelallam omas, Gott sprach, die Menschen werden sterben) vonmas, Formen für Praeteritum und Futurum oder abgeleitete Yerba vor-liegen, wage ich nicht zu entscheiden, doch ist mirErsteres wahrschein-licher.

Das Futurum, das eine nahe Zukunft ausdrückt, wird durch einvorgesetztes oilap (bald, darnach) umschrieben, z.B. Nobu tamulli Abra-ham, oilap kamparatmml Isaac Gott sprach zu Abraham, Isaac wird ge-boren werden, aue Joseph mas, oilap Benjamin mas schon ist Joseph ge-storben, Benjamin wird (auch) sterben.

Der Imperativ wird, wie schon erwähnt, durch den blossen