Druckschrift 
[1] (1860)
Entstehung
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H. G. VON der Gabelentz,

Dual.

*ecrau wit asaig wenn wir zwei sagenam (arau) ivil asaig wenn ihr zwei sagt*erau wit asaig wenn sie zwei sagen

Plur.

*ecru wit asaig wenn wir sagenaku wit asaig wenn ihr sagtcm wit asaig wenn sie sagen

Concessivus

inki asaig ich sagenai asaig du sagestinyi asaig er sageinli asaig wir sagen

andere Formen kommen davon nicht vor.

§156. Der Imperativ wird zuweilen durch das blosse Verbumausgedrückt: asaig sage, sagt, ude geh weg, almoi siehe, apitac nyakfolge mir nach, hag um umwig um imiacilak iss und trink und freue dich,ago nedo upene thut Gutes, ika sprecht. Gewöhnlich steht aber das Pron.Pers. im Nominativ noch dabei, z. B. apan aiek geh du, apan aijaura gehtihr zwei, apan aijaua geht ihr.

§157. Der Infinitiv wird ebenfalls zuweilen durch das blosseVerbum ausgedrückt, wenn er substantivisch steht, wie dies namentlichin Zusammenstellung mit anderen Substantiven der Fall ist (§ I 42.), z. B.nadiat asuptecnaig nimtan der Tag des Verkündigens des Urtheils, nadiatatiusjai der Tag des Auferstehens. Ausserdem aber hat er die Partikelpar [ma] vor sich: par asaig zu sagen, par ago zu thun, par ati zu setzen,par iknipanki zu vergeben u. s. w.

§158. Eine Art Gerundium oder Supinum wird durch Ver-bindung des Verbum mit dem Artikel in, -n (auch an) und nachgesetz-tem vaig gebildet: in tas vaig zu sprechen, in asjeuc vaig im Liegen, lie-gend, erus ecet yin arau in ateuc vaig sie fanden ihn sitzend, nabaptiso vain adumoij vaig die Taufe zum Busse thun, na emda aiek in ago vaig dubist fähig zu thun, eris merit ara in imiapan yin vaig sie suchten ihn zubringen, is ehka vai ra napan vaig es war ihnen unmöglich zu gehn, etupene an amen vaig es ist gut zu bleiben.