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Genie und Irrsinn in ihren Beziehungen zum Gesetz, zur Kritik und zur Geschichte
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Genie und Irrsinn.

In Frankreich starben im Irrsinn, wie F. Martini be-merkt, Berthet, Morin, Dübelkay, Diiboys, Bataille) allesjunge und originelle Dichter. (Siehe llrs nno nixaro sI'altro, S. 194).

Mozart litt an der fixen Idee, daß die Italiener ihnvergiften wollten.

Moltsre litt an Anfällen schweren Trübsinnes.

Rossini, — der einen blödsinnigen, aber für Musikschwärmenden und jetzt noch lebenden Vetter hatte, —kaufte etwa um das Jahr 1848 einen Palast. Als er nuninne wurde, daß er einen viel zu hohen Preis für den-selben erlegt hatte, bürgerte sich in seinem Geiste die fixeIdee ein, er sei ins äußerste Elend versunken und aufdie Almosen seiner Mitmenschen angewiesen. Zugleichbildete sich der Komponist ein, er habe alle und jede Be-gabung eingebüßt und konnte erst komponieren und vonMusik überhaupt wieder reden hören, als ihn die sorg-fältige und geschickte Behandlung des Santoue d'Ancouaallmählich wieder hergestellt hatte.

Wenn Clarck irgend eine Episode der Geschichte gelesenhatte, bildete er sich ein, Zeuge oder sogar eine der han-delnden Personen derselben gewesen zu sein. Ebensoglaubten Blacke und Bannecker, die Phantasten, welcheunter ihrem Pinsel entstanden, wirklich gesehen zu haben.Ein berühmter Professor von P . . . . litt an einer ähn-lichen Geistesverwirrung, und nicht selten glaubte er, er seiin Confutseu, Papirius oder Tamerlan verwandelt.

Schumann, der Vorläufer der Zukunfsmusik, wurde imSchoße einer reichen Faniilie geboren; kein Hindernis hieltihn von der Pflege seiner Kunst ab und in Klara Wieckfand er eine liebenswürdige und für ihn passende Lebens-gefährtin. Und dennoch hatte er noch nicht das dreiund-zwanzigste Lebensjahr überschritten, als er schon an Trübsinnlitt; als er sechsundvierzig Jahre alt geworden war, ver-folgte ihn überall hin der Gedanke an die sprechende!!