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Genie und Irrsinn.
Einfluß der Gestirne auf die Geburt genialerMenschen.
Wer ernstlich über jene mächtige Einwirkung der Ge-stirne auf die Werke der genialen Menschen nachdenkt,kommt unvermeidlich zu der Vermutung, daß gewisseatmosphärische Einflüsse auch bei der Entstehung, bei derGenesis jener Männer eine Rolle spielen.
Unleugbar ist die Einwirkung der Rasse, der politischenKämpfe, des wissenschaftlichen Ringens und Lebens, desmateriellen Wohlstandes einer Gegend auf das Wesen unddie Anzahl der dort erstandenen großen Männer; ebensounzweifelhaft aber ist es, daß auch die Luft und das Klimadabei nicht ohne Einfluß bleiben.
Um sich davon zu überzeugen betrachte und vergleicheman die Militäraushebungen, welche in den letzten Jahren Iin Italien veranstaltet wurden. Man wird sogleich be- ^merken, daß diejenigen Landstriche, welche eben infolge ihresguten Klimas und, abgesehen von Gründen, die dem Rassen-unterschied entspringen, die größte Anzahl hochgewachsener, .wohlgebauter Menschen liefern, eben diejenigen Gegenden .sind, welche eine große Anzahl bedeutender Männer hervor- jbrachten, nämlich Toskana, Ligurien und die Romagna.
Andrerseits aber sind es wieder die Gegenden, welchedie geringste Anzahl hoher, gesunder und starker Soldatenliefern, die auch die wenigsten großen Männer hervor-brachten; zu diesen Landstrichen gehören in Italien Sar-dinien, die Basilicata und das Thal von Aosta. EineAusnahme bilden Calabrien und die Valtallina, wo dieWerber des Staates immer reiche Ernte halten, wobeiaber zu bemerken ist, daß hier die gesunden, tüchtigen Re-kruten nur den hohen der Luft und Sonne ausgesetztenund daher den schädlichen Miasmen der Tiefe nicht unter-