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Genie und Irrsinn.
Beispiele geisteskranker Genien: Lsarrington,Bolyan, Lodazzi, Ampere, Lomte, Schumann,Tasso, Lardano, Swift, Newton, Rousseau,Lenau, Sz6ckenyi, Schopenhauer.
Diese engen Beziehungen, diese zahlreichen Berührungs-punkte zwischen Genie und Irrsinn beweisen, daß beideGeisteszustände sich in einem und demselben Individuumnicht ausschließen, daß sie vielmehr nebeneinander in dem-selben Menschen bestehen können, womit natürlich nichtbehauptet wird, daß man beide miteinander verwechselndürfe.
Lassen wir beiseite jene zahlreichen berühmten Männer,welche wie Adral, Cellini, Goethe, Hoblens, Tomaso Grösstnur auf kurze Momente das klare Licht des Verstandesverloren und sich Hallucinationen Hingaben; nehmen wirkeine Notiz von jenen, die, gleich G. B. Vico, nur die letztenTage, Monate oder Jahre ihres glorreichen Lebens inder Nacht des Irrsinns zubringen mußten. Beschränkenwir uns auf die nicht wenigen Männer von Genie, diezugleich halluciniert und geradezu irrsinnig, von irgend einerManie, einer fixen Idee befangen waren. Die Beispielebieten sich im Überfluß.
Nachdem Montanus lange in der Einsamkeit seinenGrübeleien sich hingegeben hatte, hielt er sich schließlich für einGerstenkorn und wollte nicht mehr ausgehen, um von denVögeln nicht ausgepickt zu werden. (Siehe Zimmermaun,die Einsamkeit.)
Ein Freund Lullis, der die Sonderbarkeiten desselbenbei den andern entschuldigen wollte, that dies mit denWorten: ..Hört nicht auf ihn, ihm fehlt der gesunde Ver-stand; er ist ganz Genie."
Harrington bildete sich ein, daß die Gedanken in Ge-