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Genie und Irrsinn in ihren Beziehungen zum Gesetz, zur Kritik und zur Geschichte
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Genie und Irrsinn.

n seine übliche Messe gelesen, die Worte entschlüpfen:-g, sxperisutia taota esb."

Der heilige Dominicus befand sich einst zum Abendesseneiner fürstlichen Tafel, als er mit einemmale mit dernd auf die Tischplatte schlug und mit lauter Stimmetrief: „Oouolusum est contra Naniolmsos!"

Diderot ließ Mietwagen Vorfahren, die er dann vorThüre seines Hauses wartend stehen ließ, sodaß er oft.. Kutscher für ganze Tage bezahlen mußte, ohne sich einlluziges Mal seines Wagens bedient zu haben; sehr oftrgaß er die Stunde, den Tag und den Monat (Scherer,.oerot, 1880) und nicht selten fogar die Personen, mit-men er sich im Gespräche befand und denen er alsdann,ai-nz wie ein Nachtwandler, lange Monologe hielt, die-rchaus nicht für die Ohren der Gäste paßten.

Ebenso erklärt sich der auf den ersten Blick sehr anf-allende Umstand, daß große Geister mitunter nicht fähig>,ud Begriffe zu erfassen, die dem allergewöhnlichsten Ver-sande zugänglich sind, hingegen sie Gedanken an das' ageslicht fördern, die jedem andern Sterblichen einfach-- sinnig scheinen. Aber ein feineres Empfindungsver-mögen geht eben immer Hand in Hand mit einer größerenO riginalität der Anschauungen und Auffassungen.

Im hohen Fluge der Gedanken verschmäht der mensch-mye Geist alle leichten und einfach auszuführenden Be-dungen, die ihm im Gegenteil für die Macht undSchnelligkeit seiner Wendungen zu schwach erscheinen. —?o vermochte Monge die schwersten und verwickeltsten- ifferenzialrechnungen anszuführen und stockte bei der ein-fachen Berechnung einer Quadratwurzel, die jeder Schul-Oabe hätte ziehen können.

Hagen (Über die Verwandtsch. des Genies mit dein Irr-dun, 1877) bemerkt, daß es eben die Originalität sei, durch-e sich das Genie vom Talente unterscheide, und Jürgen-iayer (a. a. O.) schreibt: „Die Einbildungskraft des