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1 (1777)
Entstehung
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319
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der Sterndeutung. ^19

Möglichkeit solcher Bestimmungen zukünftiger Erangnis-se cinsah: wie vielmehr müssen nicht die alten Chineseroder noch altere Völker darinne haben irren können?Kurz, sie konnten» priori keine Regeln finden; sie mach-ten bloß Beobachtungen; sie schlossen aus einigen Fäl- 'len auf alle: und so entstauben astrologische Regeln,die eben so schwankend, wie ihre Grundsätze von demFatum selbst waren.

Was die prophetische Astrologie anbetrifft: so fielman leichte auf den Gedanken, daß die Bcgegnisse undHandlungen des Menschen eben so, wie die Witterungvon dein Stande und Lauf der Gestirne abhangen müß-ten ; man sah wohl ein, daß alle Weltkörper mit derErde in einer genauen Verbindung standen; und manschloß, daß sich diese Verbindung auch bis auf die klein-sten Eraugnisse ihrer Theile oder Bewohner erstreckenmüßte. Denn gleichwie sich die Menschen von je her fürdie vollkommensten Wesen der Welt hielten: eben sobrachte es auch ihr Stolz mit sich, daß sie ihre Woh-nung, die Erde, zu den vorzüglichsten Theil der Welt,zu deren Diensten alle übrige Weltkörper da standen, zumachen geruheten; sie handelten hierinne wie die Chine-ser, die auf ihrer Universallandcharte nichts, als ihr eige.neö Reich, erblicken und an andere Nationen nur einigekleine Winkel der Erde aus Gnade und Barmherzig-keit verschenken.

Dergleichen Schlüsse können nun allerdings auf kei-ne andere Art, als aus gut philosophischen Ideen, entstan-den seyn: und diese Ideen treffen mit dem natürlichenCharakter des Menschen, der immer alles gern groß zumachen pflegt, und die Beziehung der Menschen, Thie-re, Pflanzen und aller Elemente der Erde natürlicherweise nicht bloß auf sich selbst einschranken, sondern garbiö an die Sterne ausdehnen mußte, genau zusammen.

Unter-