' K »Sari würde irren, wenn man aus der Aufschrift dke-fts Werkes schliesscn wollte, a's ob es bloß fürAstronomen oder Ecschichtskundige geschrieben wäre: die»ser erste Band könnte meines Erachtens, wie ein guterRoman, von einem jeden mit Nutzen gelesen werden;denn um ihn ganz zu verstehen, braucht man weder Ma-thematik, die vielleicht einige abschreckcn könnte, nochAstronomie und nur so sie! zu wissen, als zu einer leich.ten Kcnntniß chronologischer Kunstwörter erfodert wird.
An Büchern, welche die Geschichte der alten Ctern-künde behandeln, fehlt cs uns freylich nicbt. Man fin-det sie in gegenwärtigem Werke größtcnthcils allcgirt, undLNontürlü, welchen unser Verfasser niemals bcy seinemrechten Namen, sondern allemal bloß den Autor der Ge-schichte sammtlichcr mathematischen Wissenschaften nennt,hat sie in demVorberichlc zu seinem bekannten Werke eben-falls angezcigt und bcurthcilct: ich hoffe, daß es dem Le-ser nicht mißfallen wird, wenn ich seine geäußerten Ge-danken über zwo ganz bekannte Schriften, über des Frey«Herrn von Wolf kurzen Unterricht von den vornehmstenmathematischen Büchern, und des ehemaligen Herrn Pro-fessor weidlcr Geschichte der Sternkunde, hier abschreibe.
Von der erstem spricht er „ Dieß ist in der T-Hat einemit vieler Auswahl gemachte Sammlung mathematischerSchriften, die mich oft zu den Quellen, aus welchen ich schöpf,te, recht sicher geleitet hat: und auf solche Art habe ichsie recht gut benutzen können. „ Aber von der zwotcn heißtes „ Ich würde gegen diesen Gelehrten sehr undankbarhandeln, wenn ich seinen rühmlichen Bemühungen, diemir bcy meinen gegenwärtigen Arbeiten nicht selten gutzu statten gekommen sind, ihren gewissen Werth abspre-chen wollte: man findet besonders in den ersten Kapiteln,* 4 die