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1 (1777)
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223
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Sternkunde bey den Aegyptiern. 22z

senschaft, weit übersiehst. Die Griechen waren die er.sten Geschichtschreiber und sahen wohl, daß diese Na-tion in künftigen Jahrhunderten nur noch in ihrenSchriften existiren würde. Haben nicht oft ganze Na-tionen allgemeine Schwachheiten?

Siebenter * Abschnitt.

Ueber die Sternkunde bey den Griechen, und vonden Philosophen der jonischen Sekte.

§. r.

ey den Griechen fand die Sternkunde weit spater,

als bey andern morgenländischen Nationen ihreVerehrer. Die Griechen waren anfangs ganz unwis-send und wurden erst von den phönicischen sowohl, alsägyptischen Pfianzvölkern, die sich mieden Griechen ver-einigten und ihre Götter ihre Künsie und Wissenschaftenmit dahin brachten, aufgeklärt.

Was linsern Gegenstand, die Sternkunde, anbekrift:so hielt diese ihren Einzug bey den Griechen erst im vier-zehnten Jahrhunderte vor der christlichen Zeitrechnung :denn damals erlangten sie eine Kenntniß von der künstli-chen Himmelskugel; und es ist wahrscheinlich, daß die-se Kenntniß eine Frucht jener berühmten Reise der Ar-gonauten war. Alcäus, welcher nachher auch -Her.kules hieß, brachte die Wissenschaft von der Sphäre, dieer bey den Persiern und Chaldäern in Asien gelernt hat-te , nach Griechenland. Daher sagt man von ihm: erhabe die Welt auf seinen Schultern getragen; und dersicilianische Diodor spricht dieses ausdrücklich *.

Vermuthlich hat dieser Alcauö auch die Allegorie vondem morgenländischen Herkules, als dem Erfinder des

Sonnen-

* 2tcn Band. Absch. 6. §. 6. 7. Z.