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1 (1777)
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286
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286 Sternkunde bey den Akademikern.

und Aegypten ehemals gemachten Beobachtungen überdas Hervorrücken der Sterne aus den Sonnenenstralen,und verfertigte einen Kalender, der nach seinem Namengenannt wurde.*

§» 4 -

Aber zuerst erwarb sich Ludoxus auf seiner Reisedie Kenntniß von der wahren Größe des Mondenmo-naths: denn er setzte ihn nach unser» gewöhnlichen Aus-druck, auf 29 Tage 12 Stunden, 4z Minuten undZ8 Sekunden** *** Er brachte ferner die wahre Größe .des Sonnenjahres von z6; und einem Viertelstage ausAegypten mit nach Griechenland. Dieß ist das Jahr,welches in jener kleinen griechischen Periode viermal ent-halten war. Und im ersten Jahre dieser Perioden soll-te, nach der Meynung des Ludoxus, die Witterungalle Tage eben so, wie vor vier Jahren erfolgen. ** *Die Griechen nannten diese Periode Tetraekeris des Lu-doxus. Und sie ist die gemeine Periode unsererSchaltjahre.

Man eignete ihm auch die Erfindung der oben ange-führten Oktaeteride des Rleostracus zu: allein es istwahrscheinlich, daß er sie nur etwa genauer bestimmtund berichtigt hat. Denn wie könnte der Vorschlag ei-ner neuen Oktaeteride des Ludoxus Beyfall gefundenhaben, da ihn doch die weit vollkommenere neunzehen-jahrige Penode des Meton weit zuvorgekommen war?Gemüms f gedenkt auch eines 16ojahriqen Zeitkrei-ses, ohne deren Erfinder zu nennen; und Gcaliczer ffmacht den Ludoxus ebenfalls zum Urheber derselben;aber er sagt nicht, woher er dieses weiß.

Die

* Oe »ppsrenrils inerranrium. p. yz.

** OeLmenclsrione lemp. I.. III. p.. 67.

*** O II. c. 47.

f In VtsnoloA c. 6. ff Os emeuäsr. remx. I. s.