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1 (1777)
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287
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Sternkunde bey den Akademikern. 287

Die Griechen waren überhaupt, wegen der Olym-piaden, vor die Perioden, die sich durch du Zahl 4 oh-ne Bruch theilen ließen, sehr eingenommen; und dieseEigenschaft hakte die Metonische nicht: daher kannwohl seyn, daß sic einige Neigung gegen die Oktaeteridedes Zxlesstraces hegten. untersuchte dieß und

bemühete sich, sie zu verbessern. Er sah, daß 99 Mon-denmonathe 291g und einen halben Tag, acht Sonnen-jahre hingegen , jedes auf z6; lind einen Viertelstag ge-rechnet, zyrr Tage enthielen. Also waren 99 Mon-denmonathe um einen und einen halben Tag größer alsacht Jahr, und Eudopus durfte nur nach 20 verlau-fenen Oktaeteriden einen dreyßigtagigen Monath ein-schalten. Acht mal io gab die Periode von 160 Jah-ren, die ScaliFer dem Eudoxus zueignet, und dieohnfthlbar dazu, daß man den Eudopus auch für denErfinder der Oktaeteride selbst halt, Gelegenheit gegebenhat. Unterdessen haben doch die Griechen von dieserr 62jährigen Periode niemals Gebrauch gemacht. Dennsie wurde ohne Zweifel von der, bald hernach erfundenen-76jährigen Periode des Ralippus, weil sie sich durchdie goldene Zahl 19 sowohl, als durch die vierjährigePeriode der Olympiaden theilen ließ, verdrängt.

§- 5 -

Archimed * spricht: Ludoxus habe den Durch-messer der Sonne*'-'neunzehen mal größer als den Durch-messer des Monds geschäht. Nun findet man in derägyptischen Geschichte nichts, das mit dieser Ausmes-sung übereinstimmt und den Eudopus auf dergleichen

Ge-

* In ^isnklrio.

** Arckimeo führt zugleich noch einen gewissen Nd.iclE^ccupsrei- an, der den Durchmesser der Sonne rwölf malgrößer, als den Di-nncter des Monds angenommen habensoll. Aber von diesem findet man weiter nirgends einigeNachricht.