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1 (1777)
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284
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28 4 Sternkunde bey den Akademikern.

zu diesen Betrachtungen wird viel Nachdenken und erha-bene Weisheit verlangt. Man muß missen, was denMond so schnell und sicher in seinem Gleise dahin leitetund regelmäßig wieder .urückebringt: Man muß begrei-fen können, warum die Sonne ihre Wendungen und dieNachtgleichen oder die Abwechselung der Jahreszeitenbewirkt; auch muß man den wunderbaren Lauf der Pla-neten und die Revolutionen der übrigen Jrrsterne bestim-men können: und ist schwer, dieß alles vollkommeneinzusehen; aber es ist demohngeachtet nicht unmöglich.Denn man darf nur den Verstand erstlich durch die Er-lernung der Geometrie und hernach durch eine lange Rei-he von Beobachtungen scharfen und erweitern. Uebri-gens ist es lächerlich, daß man die Wissenschaft vonden Größen, oder die Mathematik, init dem Namen derGeometrie belegt hat."

plaro will hiermit ohne Zweifel bloß so viel sagen,daß es deswegen, die Mathematik mit dem Namen derErdmeßkunst zu belegen, unschicklich sei), weil mandoch damals die Erde auözumessen noch nicht verstand.

Man flehet übrigens aus dieser Stelle, daß dieSternkunde bey den Griechen, wie bereits gesagt wor-den ist, noch nicht hoch gestiegen war. Aber Plato sahdoch sehr wohl ein, woran es eigentlich fehlte. Er kann-te die Hilfsmittel, deren sie benöthigt war, und die, ausihrer Bearbeitung zu erwartenden Vortheile für die übri-gen Wissenschaften.

§- P

Aus einer Stelle des Gimplicius* erhellet, daßPlato den Astronomen die Frage, wie der Rücklauf,der Skillestand und das Vorwärtsgehen der Planeten,mit ihrer kreisförmigen Bewegung übereinsiimme, auf-zulösen vorgelegt hat: und diese Wißbegierde fleht demplaro ähnlich. Aber diese Aufgabe, die sich Eutoxus

aufzu-

* Os coelo. O. II. Lomment. 6.