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1 (1777)
Entstehung
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267
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Stoikern u. einigen andern Philosophen. 267

haupten, er habe sich dieses Grab freywilliq, um seinenLeichnam zu verbergen, und um für einen Gott gehaltenzu werden, gewählt; allein man sagt ja auch: er habedie Krone, die man ihm anbot, großmuthig ausgeschla-gen? sollte nun der Mann, der ben seinen Lebzeitennicht König seyn wollte, nach seinem Tode göttliche Ver-ehrung gesucht haben?

§- 8 .

Um das Jahr 450 vor Christi Geburt lebte phi-lolaus , ei» Schüler des Pythagoras und des taren-tinischen Architas. Dieser Philosoph floh, als die Py-thagoraer aus ganz Italien vertrieben wurden, von Mc-taponk nach Heraklea*. Er hatte Erläuterungen derNaturlehre geschrieben, welche Plato den Erben desphilolaus, nach einiger Meynung um rooo und nachandern, um 100 Minen abkauste: und dicfi zeigt, daßsie dem Plato schätzbar, das heißt, vortrestieh gewe.sen sein, müssen. Man hält auch dafür, daß Platoaus diesen Schriften des philolaus seine meisten phi-losophischen Ideen geschöpft und seinem Ti maus ein-verleibet Habe. Damals, da man bloß Handschriftenhatte, war freylich das Plagium nicht leichte zuentdecken.

Man sagt: philolaus habe dis Sonne für einengroßen GlaSklumpcn gehalten, der die, durch den ganzenHimmel ausgebreiteten, Lichtsiralen gegen dis Erdezurück-würfe. * * Allem es ist zu merken, daß diese Nachrich-ten von Geschichtschreibern, die dergleichen astronomischeLehrsätze nicht verstanden, auf uns gebracht worden sind.Vielleicht hat man diese Ausdrücke nach dem buchstäbli-chen Sinns beurtheilt und nicht bedacht, daß der Philo-soph in Bildern redete.

Er

* Oe rnASiiio §, 15.

** Oe klac. kbilot. O. H. c. 20.