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1 (1777)
Entstehung
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261
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Stoikern u. einigen andern Philosophen. 261

tur allgemein anwenden wollten, verleitete ihn so weit,dag er die nämliche Harmonie auch in dem Himmel zufinden glaubte, und daß die Bewegung der Gestirne oderSphären, in Ansehung auf ihren Abstand von einanderverhältnißmäßige Töne Hervorbringen, oder ein himm-lisches Concert spielen müßte. * Aber er sagte: diesesConcert höre man deswegen nicht, weil dergleichen Tönefür unsere schwachen Gehörwerkzeuge, viel zu Helle undhoch wären: es werde bloß den feinem Geistern und Göt-tern zum Vergnügen aufgeführt. Und gleichwie dasmenschliche Auge weder die gar zu großen, noch die allzukleinen Gegenstände sehen kann: eben so könne das Ohrweder die unendlich sanften, noch die allzu heftigen Töneempfinden.

Für den Abstand des Monds von der Erde, den erauf 126000 italienische Stadien schätzte, nahm er ei-nen ganzen Ton an; für die Entfernung des Merkursvon dem Monde setzte er einen und einen halben, und ebenso viel für den Raum zwischen dem Merkur und der Ve-nus; die Sonne und Mars machten ebenfalls einen gan-zen Ton, Mars und Jupiter hingegen nur einen halben;Jupiter und Saturn erzeugten ebenfalls nur einen hal-ben ; und von dem Saturn bis zu den Fixsternen wurdewieder ein ganzer und ein halber Ton hervorgebracht: undso entstanden sieben Töne, oder die Oktave.

Man stehet übrigens hieraus, daß Pythagorasdie Planeten, in Rücksicht auf diese Hypothese, in einerandern Ordnung, als die, in der vorhergehenden Pra-graphe angeführte, ist, betrachtete. Vielleicht glaubteer anfangs an die Ordnung der Aegyptier, dann aberan die Ordnung der Chaldäer oder Indianer.

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