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1 (1777)
Entstehung
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262 Sternkunde bey den Pythagoräem,

§- 5 >

Pythagoras sagte ferner: bey Entstehung derWelt entstand zuerst das Feuerelement * ** . Er eignete Mel-den Elementen selbst die Gestalten der geometrischen re-gnlären Körper zu. Dem Elemente des Feuers gab erdie Figur gleichseitiger Pyramiden; das Element der Er-de war bey ihm würfelförmig; den Lufttheilchen gab ereine oktaederische Gestalt; das Ikosaeder bildete nachseiner Mennuug die Wasssrkheilssen, und das Dodekae-der war endlich ben ihm die Gestalt der obern Sphäredes Weltraums oder des Aschers:" denn er hakte sichnun einmal in die Geometrie verliebt, und glaubte über-all dergleichen Figuren und Verhältnisse in der Natur zustnden; er bedachte nicbk, daß dergleichen reguläre Ge-stalten, welche in der Geometrie betrachtet werden, ei-gentlich bloß in dem Verstände des Mathematikverstän-digen eristiren und nur die Hilfsmittel sind, durch dieman zur Ausmessung und Kenntniß aller wirklich geschaf.fenen Ausdehnungen gelangen kann. Unterdessen wol-len wir nicht entscheiden, ob die feinsten Bestandtheileder Materie, oder die Elemente nicht ihre bestimmteGestalt haben können; denn der Schcidekünstler weißfast alle Materien unter solche Umstände zu bringen, daßsie sich von selbst krystallistren: und diese Krystallen ha-ben bey jeder Materie ihre eigene bestimmte Gestalt.Vielleicht war die Chymie zu den Zeiten des Pytha-goras ebenfalls schon mit gutem Erfolgs bearbeitet,und die verschiedene Gestalt der Krystallen bemerkt wor-den. Vielleicht war die Wissenschaft der Schcidekünst ler

eben

* Ids Iggc. ?b!In!opb. I>. II. c. 6.

** ir cc/o/tt§ führt zwar in seinem rVImüg. I. p 4V.einen gewissen Thaercs. der ein Freund des Plato gcwe.sen sch» soll zum Urheber dieser Meinung an: allein plusrarch eignet sie allerdings dem Pvrhagoras zu.