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1 (1777)
Entstehung
Seite
257
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Stoikern u. einigen andern Philosophen. 2^7

Sphären: nämlich die Sphäre der Fixsterne,des Saturns,des Jupiters, des Mars, des Merkurs, der Venus,der Sonne und des Monds; ferner die Sphäre des rei-nen Aechers oder des Feuers, der Luft, des WasftrSund endlich die Sphäre der Erde, oder den Erdballselbst. * Pythagoras gieng also von jener alten Mey-nung, vermöge welcher die Sterne gleichsam an das sa-phirne Himmelsgewölbe angeheftet seyn sollten, zu die-ser über, die nun einem jeden Planeten seinen eigenenHimmel, an dein der Planet selbst befestigt styn sollte, zu-eignete; denn er konnte sich gar nicht einbilden, daßein Stern ganz im Frepen, ohne von einem andern Körperunterstützt zu seyn, oder an ihm feste zu hangen und ohne zufallen, durch einen leeren Raum so regelmäßig bewegtwerden könnte." * Auf diese Art entstand also die Ideevon jenen durchsichtigen krystallinischen Sphären, wel-che sich koncentrisch um einander herum walzen sollten.Freylich sollte man denken: Pythagoras wird doch be-merkt haben, daß es ebenfalls wunderbar genugzugehenmüßte, wenn sich ganze Sphären um einander herumwalzen sollten; und daß dieses mit jedem einzelnen Pla-neten doch viel leichter angehen müßte: allein die wahren,die einfachen, die natürlichen Systeme gebahr der mensch-liche Geist, auch in andern Fallen, allemal zuletzt. Py-thagoras hatte diese alberne Lehren mit aus Ästen ge-bracht ; denn die Persier behaupteten drey verschiedeneHimmel: nämlich den Mondenhimmel, den Sonnen-himmel und den Sternhimmel*". Auch lehrte Py-thagoras seinen Schülern im geheim, daß sich die Er-de um ihre Axe täglich einmal herum drehet und zugleich

um

* ^uLlor anonymur vicse spuä

dl. -'V p. 8 6.

** Km/i/r'c/rm Oe coel». dib. II. c. 46.

**'* 2ten Band. 4. Adsch. §. Z- nnd Lenä

-k. II. x. Z64.

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