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1 (1777)
Entstehung
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247
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und Philosophen der jonischen Sekte. 247

schon große Felsen und Stücken Landes durch seinen ent-setzlichen Schwung von der Erde losgerissen und mitsich in die obern Gegenden geführt; diese Felsen habensich daselbst entzündet: und diese brennenden Körper sindes, die wir noch iht Sterne nennen *.

Diese Meynung des Anapagoras hat einen sonder-baren Ursprung. Man weiß nämlich, daß im zweytenJahre der 78sten Olympiade ein Stein be» Hellem Ta-ge von dem Himmel in den thracischen Fluß Argos ge-fallen seyn soll. Das angezsigte Jahr dieser Begen-heit fällt nach dem Verzeichnisse der athenienssschenMerkwürdigkeiten auf das Jahr 111 z der attischenoder cekropischen Jahrzahl. Und man zeigte diesenStein noch zu den Zeiten des plinius den Reisendenals ein großes Wunderwerk. Nun hatte unser Philo-soph freylich nicht so albernes Zeug glauben sollen: aberer schloß daraus, daß der Himmel aus großen Steinengewölbt seyn müßte, und daß dieses Gewölbe, da dieSteine nicht mit Mörtel zusammengemauert waren, ver-möge der Schwungbewegung in seiner Lage und Gestalterhalten würde; denn widrigenfalls müßte es zusammenfallen. Nun wollen wir die Geschichte von dem gedach-ten Steine zwar nicht ganz laugnen; denn er kann viel-leicht von einem Vulkan cnlsgeworfen worden seyn: al-lein es ist doch sonderbar, daß dergleichen Begebenhei-ten sogar die Philosophen zu solchen sonderbaren Hypo-thesen verleiten konnten, plinms selbst muß sich ganzwunderbare Begriffe von diesem Steine gemacht haben:denn dieser behauptet sogar: Anapagorashabe die An-kunft dieses Steins von dem Himmel, vermöge seinerastronomischen Kenntnisse, vorher verkündigt.**

O. 4 Anaxa-

** ?//». I.. II. c. 58. ^lem. äs l'^csä. äes Inkciipr.1 . V. p. 421.

* Oe kbiloloxb. O II. c. 2Z. io.