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1 (1777)
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244
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244 Sternkunde bey den Griechen,

stehst von den zurückprallenden Sonnenstralen, die sichvon der lichten Hälfte der Erde auf den finstern Theildes Mondeö hinabsenken, und von da aufs neue, fast wiedie Lichtstralen zwischen zween Spiegeln, gegen unsereErde zurückprallen: aber Anatzimander sah dieß frey-lick nicht ein. Daher glaubte er ganz natürlich: derMond habe, nebst dem von der Sonne entlehnten Lich-te auch sein eigenes, welches aber viel schwacher als je-nes wäre. Allein vielleicht sah er auch das röthliche Licht,welches der Mond bey gänzlichen Verfinsterungen nochzuweilen behält und welches, wie bekannt, von der Stra-lenbrechung in dem Dunstkreise der Erde entstehet. Dochihn mag nun die erster? oder die letztere Erscheinung zuangefühtec Idee von dem eigenthümlichen Lichte desMonds veranlaßt habe»,: in beyden Fällen macht ihmwenigstens die Bemerkung dieses Phänomens viel Ehre.Die Ursache desselben wissen wir itzt freylich besser: aberes giebt doch auch noch andere Erscheinungen, die wirvielleicht auch nicht besser erklären würden.

Ana,rimander lehrte auch die Vielheit der Wel-ken. Denn diese, in den Gedichten deö Örpheus ent-haltene Meynung, wurde von allen griechischen Philo-sophen, welche die Größe und Anständigkeit derselbenin Rücksicht auf den Urheber der Natur empfanden,durchgängig angenommen.

§- 'Z- ^ .

Aach Anaxrmandern wurde Anaximenes, derebenfalls zu Miletus im Jahr 554 vor der christlichenZeitrechnung geboren war, Rektor der jonischen Philoso-phen. Dieser lehrte nicht viel neues, sondern blieb demThaies und Anarimüllder, in allen ihren Meinun-gen in den meisten Fällen getreu. Aber man eignet ihm,so wie seinen Lehrern, lächerliche Meinungen zu. Mansag!', zum Deyspiel: er habe die Erde für eine Ebenegehalten; aber diese Beschuldigung wird dadurch, weil