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1 (1777)
Entstehung
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243
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und Philosophen der jonischen Sekte. 24z

sen Fläche entworfen gewesen seyn: denn man weiß, daßes dem Sokrates in Vergleichung feines Vaterlandesüberaus groß vorkam, und daß er den Alcibiades, umseinen Stolze zu demüthigen, auf die Betrachtung die»ser Landcharte verwieß.

§. 12 .

Das wäre doch ganz sonderbar, wenn Aiiapiman-der wirklich gesagt hatte: die Erde hat die Gestalt ei-ner Säule; die Sonne und der Mond hingegen sind hoh»le, mit Feuer angefüllte Walzen; diese Walzen habenauf ihrer Oberstache ein Loch, durch welches das Feuerherausfahrt; und wann dieses Loch durch irgend einen Zu-fall verstopft wird: dann entstehet eine Finsterniß* ** '.Thales kannte die wahren Ursachen der Finsternisse:also mußte sie sein Schüler auch kennen. Und die Nei-gung des Menschen, nur etwas neues zu sagen, kannihn doch nicht so weit verleitet haben. Diogenes La»errms und Eudemus bringen uns ganz andere Ideenvon dem Anaximander bey * * ? Und man muß über-haupt von großen Männern nichts, als was mit ihremeinmal erworbenen Ruhme übereinstimmt, glauben.

Er behauptete, daß die Sonne ein reines Feuer sey,und daß sich die Erde um den Mittelpunkt der Welt be-wege; über die Natur des Monds dachte er fasteben so wie Thales: aber er nahm doch auch ein eige-nes Licht in dem Monde, welches aber ungemein schwachsey, an. Man sollte fast schließen: Anapimanderhabe den blassen Schein oder die Milchfarbe des Monds,welche man kurz nach dem Neumonde auf seiner dun-keln Seite stehet, beobachtet. Dieses schwache Licht ent»

Q r stehet

* Oe plscüis pbilolopk. I-. II. c. 20. 2l.2 ;. l.. III. c. 10.

** In

* 2ttn Band. 8 - Abfch. §. 1«.